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Schule – Studium. Auslandsjahr dazwischen?

AuslandsjahrDas letzte Schuljahr und die entscheidende Phase zum Abitur hin haben begonnen. Nun heißt es neben dem ganzen lernen auch planen, und zwar die bevorstehenden Abipartys, Abiball und natürlich die heiß begehrte Abizeitung. Die Abizeitung sollte jedoch nicht nur die Steckbriefe und Fotos von den Stufenmitgliedern beinhalten, sondern daneben auch Gags aus dem Unterricht, Berichte von Klassen- und Stufenfahrten und Ratgeber für die Zukunft. Eine Seite mit vielen Anregungen und Vorlagen ist www.abizeitung-druckstdu.de.

Unter Ratgebern versteht man hier Texte, welche für das weitere, berufliche Leben der Abiturienten von Vorteil und helfend sind. Dies könnten z. B. Studien- oder Ausbildungsratgeber sein, welche verschiedene Studiengänge und Ausbildungen vorstellen. Auch sollten in der Abizeitung Kontakte, für Beratungsstellen, für den zukünftigen Beruf gegeben sein. Wenn man sich jedoch noch überhaupt nicht im Klaren ist, was man beruflich einmal machen möchte, kann sich mit einem Orientierungs- oder Auslandsjahr noch einmal Zeit nehmen, sich selbst zu finden und sich die eigenen Charaktereigenschaften und Interessen vor Augen führen. Dies ist aber auch eine gute Überbrückung, wenn man zu seinem Wunschsemester keinen Studienplatz mehr gefunden hat.

Für ein Auslandsjahr nach der Schulzeit gibt es viele verschiedene Möglichkeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Wenn man sich für soziales, speziell für die Betreuung von Kindern interessiert, ist ein AuPair Jahr wohl das nahe liegenste. Man kann sich in den USA, Canada, Australien und vielen weiteren Ländern als AuPair bewerben. Manch einer bekommt sofort Anfragen von vielen Familien z. B. aus mehreren Staaten der USA und kann sich so sein Traumreiseziel heraus suchen. Manche aber müssen Wochenlang auf nur eine Anfrage warten und geben den Traum vom Auslandsjahr schnell auf. Aber nicht nur das Reiseziel muss hier passen, sondern auch die Familie und vor allem die Kinder, auf welche man aufpassen muss.

Weniger kompliziert aber in einer anderen Art und Weise schwierig, ist die Variante Work and Travel. Hierbei ist eines der beliebtesten Reiseziele Australien. Ein gutes Hostel oder eine kleine Wohnung zu finden, die finanziert werden kann, ist die erste schwierige Sache, wozu dann noch die Suche nach einem Job kommt. Meist sind es nur kleine Aushilfsjobs in der Gastronomie oder auf einer Farm. Dafür kann man aber auch die Variante der Farm- und Rancharbeit wählen. Wer sich vor seinem Studium oder der Ausbildung in einer Sprache noch weiterbilden und sicherer werden möchte, kann auch eine Sprachreise bestreiten. Dies lässt sich oft auch z. B. mit der Farmarbeit gegen Kost und Logis verbinden. Es ist egal was man macht, Hauptsache man hat Spaß und erst einmal Abstand von der Schule und dem ganzen Lernen.