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Studium „Immobilienmanagement“: Real Estate studieren in Deutschland

immobilienstudium1Die Immobilienbranche spielt in der deutschen und internationalen Wirtschaftswelt eine große Rolle. Im Immobiliensektor zu arbeiten, bietet daher vielseitige und interessante Möglichkeiten. Wer sich für Bau, Entwicklung und Verwaltung von Gebäuden interessiert, bringt die perfekten Voraussetzungen mit, um in dieser Branche zu beginnen.

Doch wie gelingt denn nun eigentlich der Einstieg in die Immobilienbranche? Wie wird man Immobilienwirt? Um im Management und in der Unternehmensführung in der Immobilienwirtschaft arbeiten zu können, ist ein Studium empfehlenswert.

Wer sich für ein Studium, das sich rund um die Immobilie dreht, interessiert, sollte sich zuerst über den Inhalt informieren. Wie sieht ein Studium des Immobilienmanagements aus und welche Universitäten und Hochschulen bieten diese Fachrichtung an?

Inhalt des Studiums
immobilienstudium2Im Studium des Immobilienmanagements steht die Immobilie im Mittelpunkt. Da sich jedoch das klassische Berufsbild des Immobilienmanagers im Prozess der Professionalisierung befindet, muss ein angehender Immobilienexperte auch Grundkenntnisse in anderen Fachgebieten haben, wie im Bauingenieurswesen, in Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaften sowie in der Architektur. Grund dafür ist, dass Immobilienwirte schon lange nicht mehr nur in der klassischen Immobilienbranche benötigt werden, sondern auch im Bereich der Finanzierung bei beispielsweise Immobilienfonds oder Bausparkassen. Rechtswissenschaften stehen auf dem Lehrplan, um ein grundlegendes Verständnis für das deutsche und auch internationale Rechtssystem zu schaffen. Außerdem werden den Studierenden Kenntnisse im zivilöffentlichen Bau- und Steuerrecht vermittelt.

hs-rheinmainAn vielen Hochschulen setzt sich das Studium aus immobilienspezifischen Lehrstoffen sowie aus Kursen aus den genannten Fachbereichen zusammen. So stehen beispielsweise auf dem Lehrplan des Bachelorstudiums an der Hochschule RheinMain die Kurse Bauen, Betreiben, Betriebswirtschaft und Recht von Immobilien. Neben theoretischen Kenntnissen ist manchen Hochschulen ein praxisnaher Bezug besonders wichtig. Die Hochschule Aschaffenburg bietet zum Beispiel in seinem Bachelorprogramm „Internationales Immobilienmanagement“ ein Praxissemester mit einem Betriebspraktikum an.

An der Hochschule Mittweida unterscheidet sich das Programm ein wenig von den anderen: Im Studiengang „Immobilien- und Facilities Management“ wird das klassische Studium des Immobilienmanagements mit dem eher technisch ausgerichteten Facility Management kombiniert. Dabei richtet die Hochschule Mittweida ihren Schwerpunkt auf nachhaltiges Bauen aus. Die Themen „Klimawandel“ und „Potenzial nachhaltiger Gebäude“ werden dazu in den Studiengang integriert. Bei internationalen Studiengängen gehört die Erlernung einer Fremdsprache ebenfalls zum Programm.

An der Akademie der Immobilienwirtschaft Berlin wird sogar die Beherrschung der Fremdsprache Englisch als Voraussetzung für das Masterprogramm gefordert. Wie weit sich auch die einzelnen Studiengänge im Detail voneinander unterscheiden mögen, sie legen alle den Hauptschwerpunkt auf Immobilienmanagement und schaffen damit die perfekte Voraussetzung, um nach dem Studium erfolgreich in der Immobilienbranche tätig zu werden.

Studienformen
bba-immobilien-akademieDie meisten Immobilien-Studiengänge werden als Vollzeitvarianten angeboten. Allerdings gibt es auch mehrere berufsbegleitende Studiengänge, mit denen sich Akademiker nochmals weiterqualifizieren können. Dazu gehört u.a. der MBA Immobilien der BBA Akademie der Immobilienwirtschaft in Berlin. Hierbei handelt es sich um ein MBA Masterstudium, das berufsbegleitend angeboten wird. Das Immmobilien Studium ist als Fernstudium konzipiert und somit quasi von jedem Ort Deutschlands studierbar.

Voraussetzungen und Bedingungen für ein Studium des Immobilienmanagements
immobilienstudium3Die Voraussetzungen für ein Studium sind sehr unterschiedlich, abhängig davon, ob es sich um einen Bachelor- oder ein Masterprogramm handelt. Um den ersten akademischen Grad zu erlangen (Bachelor), brauchen Interessierte die Allgemeine Fachhochschulreife (Abitur), eine fachgebundene Hochschulreife, eine Fachhochschulreife, einen Meister oder andere berufliche Qualifikationen. Hinzu kommt, dass einige Hochschulen ihre Studienplätze über das Verfahren des Numerus Clausus laufen lassen. Das bedeutet, dass eine bestimmte Abiturdurchschnittsnote erreicht werden muss, um die Zulassung zum Studium zu erhalten.

Wer Interesse an einem Immobilienmanagementstudium hat, sollte sich in einem ersten Schritt überlegen, welche Aspekte für ihn besonders wichtig sind und welches Fachgebiet ihn am meisten interessiert. Um mehr über die verschiedenen Studiengänge und die Zulassungsbedingungen zu erfahren, ist ein Besuch der Homepages der einzelnen Hochschulen zu empfehlen.