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Studium bei Polizei und Bundeswehr: Ein Überblick

Hast du dich schonmal gefragt, was es neben den „normalen“ Studienwegen wie Vollzeitstudium, dualem Studium und berufsbegleitendem Studium noch für alternative Studienwege gibt? In diesem Beitrag geben wir die Infos zum Studium bei der Polizei und zum Studium bei der Bundeswehr an die Hand. Vielleicht ist ja eine der beiden Varianten für dich interessant und du möchtest dich nähergehend informieren? Am Ende jedes Absatzes erhältst du natürlich noch passende Links.

Studium bei der Polizei

Für viele Schüler und Studenten ist das Studium bei der Polizei ein attraktives Angebot. Die Polizei ist nicht umsonst der Freund und Helfer der Menschen. Zudem bietet die Polizei eine attraktive Bildung und einen Beruf mit Zukunft. Jedoch ist es wichtig, viele Voraussetzungen zu erfüllen, um ein Studium bei der Polizei zu beginnen. Dazu gehört nicht nur die soziale Kompetenz, sondern auch verschiedene sportliche Voraussetzungen und eine angemessene Bildung.

Was sind die Voraussetzungen um ein Studium bei der Polizei zu beginnen?
Zum einen ist es äußerst wichtig, dass man die sportlichen Voraussetzungen erfüllt. Dazu gehört natürlich auch das eigene Körpergewicht und die eigene Körpergröße. Athletisch sollte man sein, denn der Arzt entscheidet über die körperliche Tauglichkeit für ein Studium. Zudem gehört der Rettungsschwimmerschein, wie auch das Deutsche Sportabzeichen. Zudem ist eine deutsche oder europäische Staatsangehörigkeit gefordert. Wichtig ist, das man keine Vorstrafen vorweisen kann und einen gültigen Führerschein der Klasse B besitzt.

Die schulische Laufbahn eines Studenten bei der Polizei sollte mindestens 6 Jahre Unterricht der englischen Sprache aufweisen. Dazu benötigt man einen Hauptschulabschluss, eine Fachhochschulreife, einen Realschulabschluss oder bestenfalls ein Abitur. Sicherlich ist es auch von Wichtigkeit, dass man über soziale Kompetenzen verfügt. Dazu gehört die Teamfähigkeit, die Flexibilität, die Fähigkeit zu einer guten Kommunikation, wie auch ein sicheres Auftreten. Das äußere Erscheinungsbild ist bei der Polizei auch wichtig: Piercings und Tattoos sind deswegen verboten.

Wie erfolgt die Bewerbung bei der Polizei?
Es ist wichtig, dass man über gute Sprachkenntnisse verfügt. Dazu gehört das flüssige Sprechen und Schreiben der Deutschen wie der Englischen Sprache. Nach Abgabe der Bewerbung steht ein Einstellungstest an, der mündlich und schriftlich gemacht wird. Die medizinische Untersuchung gibt dann die Auskunft über die körperlichen Fähigkeiten eines Bewerbers.

Sicherlich ist es ein weiter Weg, der zu einem Studium bei der Polizei führt. Dennoch ist dieses Studium eine Investition in die Zukunft und eine Möglichkeit, soziale Kompetenzen, Sportlichkeit und Wissen unter Beweis zu stellen.

Weitere Infos gibt es bei der Hochschule der Polizei.

Studium bei der Bundeswehr

Studium BundeswehrEine gute Alternative zu einem „normalen Studium“ ist auch ein Studium bei einem der größten Arbeitgeber in Deutschland, der Bundeswehr. Die Voraussetzung für ein Studium bei der Bundeswehr sind ähnlich wie die normalen Voraussetzungen bei einer Uni oder Hochschule, nur das zusätzlich, neben der geeigneten schulischen Vorbildung, auch ein ärztlicher Test absolviert werden muss. Bei diesem Test werden die Bewerber auf die verschiedensten Eignungen geprüft. So wird eine gewisse geistige Reife und ausgeglichener Charakter vorausgesetzt. Ganz wichtig ist auch die körperliche Verfassung, um die Eignung für die Bundeswehr zu bestehen. Alsc schulische Voraussetzung ist das Abitur oder, regional auch die Hoch- bzw. Fachhochschulreife.

Die Bewerbung sollte sich an eines der fünf Bewerbungszentren richten. Die Auswahl des jeweiligen Bewerbungszentrums ist abhängig von der gewünschten Region. Die Bewerbungszentren sind Hannover für die nördlichen Regionen, Düsseldorf für die westlichen Regionen, Berlin für die östlichen Regionen, München für die südlichen Regionen und Wilhelmshaven für die Berufe bei der Marine. Des Weiteren ist in Köln die Offizierbewerberprüfzentrale.

Das Studium weicht im organisatorischen Ablauf von einem „normalen Studium“ ab. Die Einteilung erfolgt hier in Trimester, statt wie bei üblich in Semestern. Die Verteilung des zu vermittelnden Lernstoffs ist anders eingeteilt. Der Inhalt ist auf den jeweiligen Studiengang abgestimmt. Die die Trimester sind die Studiengänge auch kürzer, als die an normalen Universitäten und Hochschulen. Vor dem eigentlichen Studium findet die militärische Grundausbildung statt. Die Dauer der Grundausbildung ist von der gewählten Richtung abhängig. Die Dauer variiert zwischen 1 1/4 und 3 1/4 Jahren, je nach dem Ziel. Hier ist die Unterscheidung nach Heer, Luftwaffe und Marine ausschlaggebend. Die jeweiligen Studiengänge finden üblicherweise in eigenen Hochschulen der Bundeswehr statt. Aufgrund der hohen Einstiegsvoraussetzungen wird der komplette Studienplan in einem deutlich strafferen Zeitfenster absolviert. Vor der Entscheidung für ein Studium bei der Bundeswehr gilt es zu beachten, dass man sich für zwölf Jahre verpflichten lässt. Praktische Erfahrungen werden zwischen den Trimestern erworben.

Das Thema Finanzierung ist für die Studenten besonders lukrativ. So muss man keinem zusätzlichen Nebenjob nachgehen, da die Bundeswehr ihren Studenten bereits während der Studienzeit ein geregeltes Gehalt zahlt.

Alle weiterführenden Infos gibt es auf der Webseite der Bundeswehr.