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Verwählt – studiere ich das Falsche?

Drei Semester studiert und immer noch nicht so richtig warm geworden mit dem Studium? Bei dem einen heißt es nach der Schule „Hauptsache studieren“, bei anderen „Hauptsache Geld verdienen“. Immer mehr junge Menschen studieren heutzutage, darum ist das Phänomen „Verwählt“ keine Seltenheit mehr. Aber was soll man denn nun studieren? Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Wichtig ist zuerst einmal, dass man sich ganz genau überlegt, was man eigentlich will. Das schreibt sich natürlich einfacher, als es ist. Oft weiß man in jungen Jahren eben noch nicht, wo die Reise hingehen soll. Und dann hat man sich schnell mal für den falschen Studiengang entschieden.

Ein Studiengangwechsel ist nicht das Ende der Welt!

Wer „Studienabbruch“, „Das Falsche studiert?“ oder „Studiengangwechsel“ googelt oder sich mal auf unispiegel.de umschaut, findet tonnenweise Material zum Thema. Und oft die Beruhigung, dass eine Umorientierung nicht das Ende der Welt ist Ganz wichtig ist aber: Wer auf BAföG angewiesen ist, sollte sich genau informieren, ob und inwieweit eine Weiterführung der Leistungen möglich ist. Infos dazu bekommt man zum Beispiel hier: das neue BaföG.

Was kann ich eigentlich?

studienberatungWer unsicher ist, was er studieren möchte, sollte sich im Vorfeld genau informieren und sich beraten lassen. Dafür gibt es diverse Möglichkeiten: Die Studienberater der Universität, kostenpflichtige Studienberatungen – oder praktische Tools im Internet. Eins davon ist der Orientierungstest zur Studienwahl auf uniturm.de:

Hier werden mithilfe von Fragen zu Persönlichkeit und Interessen, Stärken und Schwächen konkrete Studiums- und Berufsvorschläge gemacht. Insgesamt gibt es 95 Aussagen, die man in 5 Abstufungen von „Stimmt überhaupt nicht“ bis „Stimmt auf jeden Fall“ gewichten kann. Darunter sind sehr allgemeine Aussagen wie „Ich versuche ständig neue Leute kennenzulernen“, aber auch durchaus konkrete Fragestellungen nach den eigenen Interessen. Zum Schluss gibt es eine umfangreiche Auswertung mit möglichen Studiengängen, Berufen und einer Persönlichkeitseinschätzung. Das ist ein guter erster Schritt, um Karrieremöglichkeiten einzugrenzen. Außerdem bietet uniturm.de noch einen praktischen Numerus-Clausus-Rechner an. So sieht man gleich, wie realistisch ein Platz im Wunschstudium ist oder wie viele Wartesemester man einplanen sollte.

Fazit:
Die Entscheidung, was man am Ende studiert, nimmt einem letztlich niemand ab. Man sollte sich Zeit nehmen, um in Ruhe zu überlegen und sich nicht verrückt machen. Ein Studiengangwechsel muss schließlich kein Beinbruch sein.

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