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Open University – Virtuelle Lernräume, die Zukunft im Fernstudium

virtuelles Lernen„Eigentlich kann man an der Open University kaum von einem Fernstudium sprechen, eher ist es ein Nah-Studium – wenn es das Wort gebe“, meint Tristan Sage, Studienberater für das MBA-Programm in Deutschland. „Denn bei 400 Studenten in einer klassischen Uni-Vorlesung ist in den letzten zehn Reihen die Distanz beträchtliche, falls hier das gesprochene Wort überhaupt akustisch ankommt“, gibt Tristan Sage zu bedenken. Im Fernstudium studieren die meisten berufsbegleitend. Ein Vorteil ist, dass sie ihr erlerntes Wissen gleich am Arbeitsplatz anwenden können. So werden sie beispielsweise im MBA-Studium angeleitet, Fallbeispiele und deren Lösung auf ihr eigenes Unternehmen zu übertragen.

Hohe Qualität der Lehre auf verschiedenen Kanälen

Die OU-Professoren haben seit der Gründung der Universität im Jahr 1969 einen ganz eigenen, mehrfach prämierten Lehrstil entwickelt, den rund 6.000 Tutoren an ihre Studenten weitergeben. Diese Lehrmethodik zeichnet das betreute Fernstudium aus und ermöglicht Studierenden, berufsbegleitend zu studieren, wann und wo immer sie sind – trotz persönlicher oder familiärer Verpflichtungen. Die Teilnahme an elektronischen oder Präsenzveranstaltungen ist zwar nicht immer verpflichtend, aber die OU-Studenten schätzen sie, weil sie hier Kontakte zum Kommilitonen pflegen, Fragen zum Studienstoff klären können oder Anleitungen und Tipps erhalten, wie sie ihre Klausuren oder Hausarbeiten besser bewältigen.

Hochschuleigenes Webportal für den Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden

Besonders beliebt ist das virtuelle Vorlesungs- und Web-Konferenzsystem Elluminate an der Open University. Studenten und Dozenten verabreden sich dabei zu einem bestimmten Zeitpunkt über das Internet in einem virtuellen OU-Seminarraum. Sie sind über Mikrophone, Kopfhörer und Webkamera miteinander verbunden. Der Dozent hält ein Tutorium, erklärt und diskutiert bestimmte Inhalte – auch an der virtuellen Tafel. Dabei achtet er sehr darauf, dass er nicht in den Frontalunterricht abgleitet. Studenten können über die Tastatur im Chat-Box-Modus ihre Fragen stellen oder melden sich direkt zu Wort, so dass eine Diskussion entsteht. Ein großer Vorteil ist bei dieser Unterrichtsform, dass der Dozent einen persönlichen Kontakt mit seinen Studierenden durch die virtuelle Face-to-Face Interaktion aufbaut. Die OU-Tutoren können hier viel individueller auf einzelnen Studierende eingehen als in einem normalen Uniseminar. Ein weiterer Vorteil: Da die meisten OU-Studenten berufstätig sind, haben sie wenig Zeit für Präsenzveranstaltungen und schätzen die Alternative, im virtuellen Hörsaal zusammen mit anderen zu lernen. Für viele ist es die einzige Möglichkeit, überhaupt mit anderen zusammen zu studieren und sich auszutauschen.

Lernen über Social-Media Kanäle

Hinzu kommen zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch und Lernen in den Social Media. In YouTube Edu hat die Hochschule rund 1.400 verschiedene Videos mit Lern- und Forschungsinhalten veröffentlicht, die über 11,2 Millionen mal angesehenen wurden. In iTunesU gehört die OU zu den größten Anbietern für Lernmaterialien mit über einer Million Abonnenten. Mit dem Portal OpenLearn, das von Studieninteressierten, aber auch Studenten gerne genutzt wird, hat die OU kostenlos zahlreiche Module aus allen Fachbereichen ins Netz gestellt hat. Monatlichen hat dieses Angebot im Schnitt 500.000 einzelne Besucher aus der ganzen Welt. OU-Studenten können auch Lehrbücher einfach über die Bibliothek als eBook bestellen.

Mit Twitter oder Facebook schicken sich Studenten kurze Tipps oder verschicken Web-Links. Auch in Linkedin oder in Xing haben sich aktive Diskussionsforen mit Tausenden Mitgliedern gebildet. Sie alle können sich austauschen, obwohl der eine Teilnehmer vielleicht in London und der andere in München lebt.

Jetzt noch schnell für den nächsten Studienstart einschreiben

Noch bis zum 17. April können sich Fach- und Führungskräfte an der Open University Business School einschreiben, wenn sie im Mai ein MBA-Studium beginnen wollen. Die Bewerbungen für ein Bachelor-Studium für den Studienstart im Herbst werden ab dem 24. April 2014 freigeschaltet.

Weitere Informationen: www.openuniversity.edu. Bei Fragen bieten die Studienberater einen kostenlosen Rückruf über das Webformular an, auch samstags oder abends.

Kontakt: The Open University, Studienberatung, Milton Keynes, England, Tel.: 0044/845 241 6555 www.openuniversity.edu oder für das MBA-Studium, The Open University Business School Representation Tristan Sage, Zeppelinstraße 73, 81669 München, Tel. 089/89 70 90 48, E-Mail: t.sage@oubusinessschool.de

Über die Open University:
Die Open University wurde 1969 gegründet und ermöglicht akademische und berufliche Weiterbildung im betreuten Fernstudium. Seit ihrer Gründung haben hier rund 1,8 Millionen Studenten studiert. Besonders beliebt sind die Fächer IT, Fremdsprachen, Naturwissenschaften und Business Administration sowie der MBA. Die Open University Business School ist die Wirtschaftsfakultät und verfügt über die EQUIS-, AACSB- und AMBA-Siegel. Sie gilt als eine der größten dreifach akkreditierten Business Schools in Europa. In Deutschland und international sind die Hochschulabschlüsse anerkannt. In Deutschland genießt die OU den ANABIN-Status H+, wie alle anderen staatlichen Universitäten in England wie z.B. Oxford oder Cambridge.

The Open University
Milton Keynes
MK7 6AA
United Kingdom

Foto: Angela Parszyk / pixelio.de