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Mehr Studierende an deutschen Hochschulen als jemals zuvor

Aus den Daten des Statistischen Bundesamtes geht hervor, dass zum Wintersemester 2014/15 2,7 Millionen Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben sind. Das sind knapp 30 Prozent mehr als im Wintersemester 2004/05.

Anzahl an StudentenDiese hohe Zahl ergibt sich vor allem aus den doppelten Abiturjahrgängen und der fortschreitenden Akademisierung. Zumindest der Effekt der G8/G9 Umstellung schwächt sich jedoch, wie zu erwarten, in diesem Jahr ab. So haben sich 2014 ungefähr 500.000 Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben, was im Bundesdurchschnitt einen Rückgang von 1,9 Prozent darstellt. Besonders hoch fiel diese Entwicklung, mit minus 3,8 Prozent, in Nordrhein-Westfalen aus, da dort bereits im letzten Jahr der Höchststand erreicht wurde. Im Gegensatz zu Nordrhein-Westfalen hat die Anzahl der Studienanfänger im Saarland und Niedersachsen um 3,6 Prozent und 3,5 Prozent zugenommen.

Wissenschafspaket sichert Finanzierung

Aufgrund der stetig steigenden Studierendenzahlen ist die finanzielle Förderung der Universitäten und der Studenten umso wichtiger. Obwohl durch den Hochschulpakt von 2007 bereits 26.000 Euro für jeden neuen Studenten vom Bund an die Länder gezahlt wird, ist die Situation an vielen Hochschulen weiterhin prekär. Eine Verlängerung des Hochschulpakts bis 2020 wird im Moment zwischen Bund und Ländern diskutiert. Diese würde den Ländern zusätzliche 19 Milliarden Euro einbringen. In diesem Zusammenhang sagte Bildungsministerin Johanna Wanka, dass „künftig zehn Prozent der Summe für Maßnahmen zur Senkung des Studienabbruchs eingesetzt werden müssen“.

Zusätzlich werden die Länder ab dem Januar 2015 weiter durch den Bund entlastet, der die Länderanteile in Höhe von 1,2 Milliarden Euro im Jahr am BAföG übernimmt. Auch die Ausgaben für die Forschung werden erhöht.

Weitere Informationen zu den Wissenschaftspaketen findest du auf der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.