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Zukunft des Bildungsstandortes Deutschland

StudieMehr Studenten als je zuvor strömen an die Universitäten. 2,5 Mio. sind im laufenden Semester an den hiesigen Hochschulen immatrikuliert. Damit ist die Zahl der Studierenden um rund 100.000 höher als im vergangenen Jahr. Laut Frank Heinrich – Leiter der Hamburger Stensington Akademie – studieren in Deutschland immer noch zu wenig Menschen: „Zwar ist die Absolventenquote seit 2000 von 17 auf 30 Prozent gestiegen. Um den drohenden Fachkräftemangel abzuwenden, müsste diese Quote laut Wissenschaftsrat aber bei mindestens 35 Prozent liegen.“ Öffentliche Einrichtungen leiden dabei schon heute unter der Kürzung staatlicher Förderungen und einem Mangel an qualifizierten Lehrkräften. Immer mehr Studenten wandern daher ins Ausland ab. Eine Alternative bieten aber auch private Bildungseinrichtungen wie die Hamburger Stensington Akademie.

Demografischer Wandel und Bildungsexpansion

Im laufenden Studienjahr haben 492.700 Menschen ein Studium aufgenommen. Damit liegt die Quote der Studieneinsteiger knapp 50 Prozent höher als noch im Jahr 2001. „Vor dem Hintergrund des demografisch bedingten Bevölkerungsrückgangs mögen die Gründe für diesen signifikanten Anstieg erstaunen“, so Heinrich. Doch doppelte Abiturjahrgänge und die Abschaffung von Wehrpflicht und Zivildienst seien nur zwei Gründe, welche die Quoten zusätzlich nach oben getrieben haben. „Wir erleben in Deutschland ein regelrechtes Bildungshoch, bei dem nach immer höheren Schul- und Studienabschlüssen gestrebt wird“, so Heinrich weiter. Obwohl die Schülerzahlen aufgrund des demografischen Wandels in den letzten zehn Jahren rückläufig seien, verlassen immer mehr Kinder die Schulen mit einer Studienberechtigung. Während im Jahr 2001 noch 36 Prozent der Schulabgänger über eine solche Berechtigung verfügten, lag die Quote 2011 schon bei 57 Prozent.

Masse statt Klasse

„Obwohl die steigende Zahl an Studenten vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels auch politisch gewollt ist, zeigen sich Bund und Länder immer weniger bereit, die hierfür benötigten finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen“, so Heinrich. Trotz rigider Zulassungsbeschränkungen habe sich die Betreuungsrelation an öffentlichen Hochschulen in den vergangenen Jahren massiv verschlechtert. Wissenschaftliches Personal sei vor allem durch günstige Arbeitskräfte aufgestockt worden. „Die Zahl nebenberuflich Beschäftigter ist seit 2001 um 85 Prozent gestiegen. Gewerkschafter sprechen in diesem Zusammenhang schon von einem ‚wissenschaftlichen Prekariat’“, so Heinrich. Umgekehrt zeige sich der Spartrend auch darin, dass beim teuren Personal eingespart werde. Während sich die Zahl der Hauptberuflichen seit 2001 um lediglich 36 Prozent erhöht hat, ist die Zahl hauptberuflicher Dozenten und Assistenten um 73 Prozent eingebrochen.

Private Anbieter im Fokus

Vor dem Hintergrund gravierender Veränderungen suchen immer mehr Studenten den Weg ins Ausland – im Jahr 2011 etwa doppelt so viele wie noch 2001. Sie fliehen vor überfüllten Hörsälen und verschlechterten Studienbedingungen. In den Fokus rücken vor diesem Hintergrund zunehmend private Anbieter wie die Stensington Akademie. Abseits universitärer Einrichtungen können Studenten hier den Master in den Bereichen Medien, Marketing und Kommunikation ablegen. Dabei erwarten sie kleine Gruppen von maximal rund 20 Teilnehmern, brachenerfahrene Dozenten, praxisnahe Lerninhalte sowie weitreichende Networking-Angebote. „Wir haben auf die Herausforderungen reagiert, vor denen sich der Bildungsstandort Deutschland befindet. Mit unserem Angebot bieten wir unseren Studierenden mit der Kombination der Vorteile eines Privatstudiums mit staatlichem Universitätsabschluss einen echten Mehrwert zum Studium an öffentlichen Universitäten“, schließt Frank Heinrich.

Kontakt:
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