Studium & Studieren Blog

Als Student auf der Messe arbeiten (z.B. als Messehostess oder Standbauer)

Finanznöte, Engpässe, und mit dem Bafög eine Einnahmequelle, die maximal als Leihgabe zu verstehen ist. Doch finanziert werden wollen während des Studiums nicht nur Miete und Lebensmittel, sondern auch Unigebühr, Bücher und alltägliche Schreibutensilien. Für viele Studenten ist ein Zusatzverdienst nicht nur eine Option, vielmehr ist es oftmals eine wichtige Notwendigkeit, um sich selbst über Wasser halten zu können. Wer seine Zeit nicht gerade in einem Call Center absitzen oder sich ungeschickt als Kellner durch ein Lokal stolpern möchte, erhält auf Messen in der Regel eine ganze Bandbreite an Aufgaben, die in erster Linie von Studenten ausgefüllt werden. Eines gilt es jedoch zu bedenken: Ein Tag auf der Messe ist in den meisten Fällen nicht nur anstrengend, sondern auch sehr lang. Wer sich nichts als leicht verdientes Geld erhofft, wird eine bittere Enttäuschung erleben.

Jobmöglichkeit 1: Hostesss

Sehr beliebt und gefragt ist immer wieder das nette und strahlende Gesicht einer Hostess. Da ein Messestand auch von seiner Außenwirkung lebt, ist es allerdings nicht damit getan, den vorbeilaufenden Menschen freundlich entgegen zu strahlen. Neben einem gepflegten Äußeren ist es nie von Nachteil, redegewandt und schlagfertig zu sein. Und das bestenfalls in mehreren Sprachen, um auch internationalen Gästen optimal gegenüber treten zu können. Gute Laune und eine seriöse Ausstrahlung sind Grundvoraussetzungen vieler Firmen, bei denen Stellen dieser Art besetzt werden müssen.

Jobmöglichkeit 2: Aufbauen von Ständen, Faltdisplays, etc

Ohne Frage ist nicht jeder für den Hostessenjob geeignet. Doch wer erinnert sich bei einem Messebesuch nicht beispielsweise auch an die liebevoll errichteten Stände, die schon optisch alles andere in den Schatten stellen? Sie alle müssen vor Beginn der Veranstaltung aufgebaut werden! Der Aufgabenbereich des Messebauers ist dabei allerdings trotzdem nicht zeitnah beendet. Was aufgebaut wird, muss schließlich auch wieder abgebaut und verstaut werden. Dazu ist es keine einfache Aufgabe, präzise Millimeterarbeit zu betreiben, wenn möglichst viele Stände auf engem Raum platziert werden wollen, ohne den Besucher zu erschlagen bzw. an seiner Bewegungsfreiheit zu hindern.

Zudem brauchen auch Aussteller immer wieder Hilfe beim Aufbau nicht nur des Messestands, sondern auch der Dinge, die in dem Messestand Kunden anlocken sollen. Die Bandbreite reicht vom Aufbau von Faltdisplays oder mobile Bars bis hin zum Auffüllen von Prospektständern.

Fazit: Lohnt sich

Das komplette Aufgabengebiet reicht selbstredend weit über den Bedarf an Hostessen und Messebauern hinaus. Interessenten können sich bei den jeweiligen Organisatoren nach freien Stellen erkundigen oder direkt bei den Firmen selbst nach potentiellen Verdienstmöglichkeiten anfragen. Messearbeit ist nicht im Halbschlaf zu erledigen, sondern erfordert stundenlange Aufmerksamkeit und Konzentration. Wer jedoch über ausreichende Disziplin und Hingabe verfügt, kann in überschaubarer Zeit durchaus viel Geld dazuverdienen.

Bilder: Rainer Sturm, marctwp / pixelio.de