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Anlagetipps für Studenten

Ob Sparbuch, Festgeld- oder Tagesgeldkonto – Studierende, die mitunter am Monatsende etwas Geld anlegen wollen, werden mitunter feststellen, dass klassische Produkte keinesfalls mehr attraktiv sind. Genau aus diesem Grund suchen viele Studenten nach Alternativen – doch welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung und sind zudem noch vielversprechend? Ist etwa der Aktienhandel tatsächlich empfehlenswert oder sollte man lieber in Gold investieren?

Nicht nur in ein Unternehmen investieren

Frau mit Buch

Wer sein Geld in ein Unternehmen investiert, so etwa im Zuge eines Aktienkaufs, der geht natürlich ein extrem hohes Risiko ein – schlussendlich hängt die Wertentwicklung von einem einzigen Unternehmen ab. Geht es mit der Firma bergab, so ist das Geld weg. Genau deshalb sollte das Kapital auf mehrere Unternehmen aufgeteilt werden – mitunter ist es auch ratsam, wenn man sich auch für andere Anlageformen, so etwa für Anleihen oder Gold, entscheidet. Auch wenn die Streuung besonders wichtig ist, so liegt genau hier das Problem, wenn der Studierende sein Kapital gewinnbringend anlegen möchte.

Denn wer sich für verschiedene Anlageformen entscheidet, der muss auch hohe Gebühren in Kauf nehmen. Schlussendlich kostet jeder Kauf Geld – je höher nämlich die Anzahl der Transaktionen, desto höher sind auch die Kosten. Handelt es sich um ein großes Depot, so liegt die Gebührenbelastung im Promillebereich. Geht es aber um ein 1.000 Euro-Depot, so entsprechen die Ordergebühren von 10 Euro aber einem Prozent – der Studierende muss also eine Wertentwicklung von über 1,0 Prozent erzielen, sodass er am Ende keinen Verlust verbuchen muss.

Wie empfehlenswert sind ETFs?

Wer regelmäßig das Ersparte anlegen will, der kann sich mitunter für einen Exchange Traded Fund (kurz: ETF) entscheiden. Bei ETFs handelt es sich um Indexfonds, die – verglichen mit gemanagten Fonds – relativ geringe Gebühren aufweisen. Zu Beginn sollte der Studierende ein weltweit gehandeltes Produkt wählen – so etwa ein ETF auf MSCI World, einen Weltaktienindex. In der Regel kann man schon mit monatlich 25 Euro in ETFs investieren. Doch woran erkannt man einen empfehlenswerten ETF? Einerseits geht es um die Wertentwicklung der vergangenen Jahre, andererseits um die zukünftige Prognose und auch um die Gebühren. Studierende, die ihr Geld in ETFs investieren, sollten zudem auch berücksichtigen, dass es zur Abbildung des vollen Index kommt. Das heißt, dass es bei einem Crash keinen Manager gibt, der die Verluste durch Umschichten abfedern kann. Das bedeutet aber keinesfalls, dass gemanagte Fonds automatisch verlustfrei bleiben. Auch dann, wenn der Fonds von einem Manager verwaltet wird, sind hohe Verluste möglich.

Ist Gold eine Alternative?

Goldbarren

Eine weitere Möglichkeit: Wertanlagen in Metalle. Ein kleiner Nachteil? Es gibt keinerlei Möglichkeiten zur Absicherung – meldet das Unternehmen, das die Edelmetalle verwaltet, Insolvenz an, kann das Geld ebenfalls weg sein. Aus diesem Grund sollten Studierende einem Rohstoff-Metall-ETF den Vorzug geben – jedoch ist hier zu berücksichtigen, dass es sich um ein recht schwankungsreiches Investment handeln kann. Gold kann bis zu einem Wert von 15.000 Euro auch anonym gekauft werden; nach einer einjährigen Haltedauer bleibt das Investment zudem auch noch steuerfrei. Mitunter kann man aber auch Goldbarren oder auch Goldmünzen kaufen – jedoch eignet sich diese Variante kaum, wenn man sein Vermögen vermehren will, da der Goldpreis relativ stabil ist.