Studium & Studieren Blog

Auslandssemester in den USA: Studieren im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Studenten und Schüler auf der ganzen Welt träumen von einem Auslandssemester in den USA. Ein Grund dafür ist sicher die Tatsache, dass das Bildungssystem der Vereinigten Staaten von Amerika weltweit zu den besten zählt. Außerdem bietet ein Semester an einer amerikanischen Hochschule die perfekte Gelegenheit, den berühmten „American Way of Life“ hautnah zu erleben.

Studium und Studentenleben in den USA

Auslandsaufenthalt Verglichen mit dem deutschen Hochschulsystem gibt es in den USA den ein oder anderen Unterschied. So ist es an amerikanischen Hochschulen üblich, das Hauptfach, den sogenannten Major, erst im Laufe des Erststudiums zu wählen. Davor können Kurse verschiedenster Fachrichtungen belegt werden. Deshalb bietet sich ein Auslandssemester in den USA nicht nur für eingeschriebene Studenten, sondern auch für frischgebackene Abiturienten an. Auch das studentische Leben ist anders. Auf einem typischen Campus befinden sich neben dem Universitätsgebäude mit den Vorlesungssälen und der Administration auch Bibliotheken, Wohnheime, kleine Geschäfte, Cafeterien und Sportstätten. Ein Großteil des amerikanischen Studentenlebens findet in dieser eigenen kleinen Welt statt.

Wahl der passenden Hochschule

Ob an der goldenen Westküste, in New York City im Osten des Landes oder dazwischen – so vielfältig wie die verschiedenen Regionen der USA sind die etwa 4.200 Universitäten und Colleges. Um den größten Nutzen aus einem Auslandssemester in den USA zu ziehen, ist es deshalb empfehlenswert, sich vor der Auswahl einer Hochschule mit einigen Fragen auseinanderzusetzen:

  • Was ist das Ziel des Auslandssemesters?
  • Wohin soll es gehen?
  • Wie hoch ist das Budget?

Wer hauptsächlich seine Sprachkenntnisse verbessern und verschiedene Kurse ausprobieren möchte, kann darüber nachdenken, sich an einem Community-College zu bewerben. Diese sind günstiger als reguläre Colleges und bei ausländischen Studenten sehr beliebt. Allerdings werden die Abschlüsse in Deutschland meist nicht anerkannt. Sollen die erworbenen Credits auf das deutsche Studium anrechenbar sein, empfiehlt sich die vorherige Absprache mit dem internationalen Büro der Heimathochschule. Auch ist zu überlegen, ob der Campus lieber in einer aufregenden Metropole oder einer beschaulichen Kleinstadt liegen soll. Wie wichtig ist das Wetter? Nicht zuletzt ist natürlich auch die Kostenfrage entscheidend. Oft gibt es auch die Möglichkeit das Auslandssemester in den USA über Anbieter wie College Contact organisieren zu lassen.

Praktische Tipps für ein Auslandssemester in den USA

Die Studiengebühren in den USA sind für deutsche Verhältnisse nicht gerade günstig. Kein Wunder, dass amerikanische Eltern oft schon seit der Geburt ihrer Kinder für deren Hochschulausbildung sparen. Für ein Semester fallen Studiengebühren in Höhe von ungefähr 6.000 Dollar sowie Lebenshaltungskosten von circa 5.000 Dollar an. Diese Kosten variieren je nach Institution und Studienort. Sich frühzeitig über Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten wie das Auslands-BAföG zu informieren lohnt sich. Grundsätzlich ist etwa zwölf bis 18 Monate vor dem Beginn des Auslandssemesters in den USA ein guter Zeitpunkt für den Start der Planung.