Studium & Studieren Blog

Chef zu werden ist nicht schwer

Chef werdenEin guter oder gar sehr guter Studienabschluss zeigt, dass jemand Expertin oder Experte in einem Fach ist. Als solche/r bewirbt man sich in einem Unternehmen oder einer öffentlichen Einrichtung oder Behörde. Tritt man den entsprechenden Job an, wird man selten hinter verschlossener Tür das erworbene Spezialwissen in eine berufliche Tätigkeit einfließen lassen können. Ganz für sich. Alleine.

Ohne dass der neue Chef vorher ausdrücklich darauf hingewiesen hat, muss man nämlich meistens irgendwann auf einmal andere an diesem Wissen teilhaben lassen. Plötzlich muss man anderen sagen, wie es geht, wie sie es machen sollen, in welcher Zeit und warum es so und nicht anders sinnvoll ist. Im Leadership Training lernt man zu führen. Wer hat nicht in vielen Jobs viele Chefinnen und Chefs kennen gelernt, die diese Position inne hatten, weil sie die Ältesten waren, vielleicht auch, weil sie es am besten konnten, oder einfach, weil sie als erste da waren oder ihnen der Laden gehörte.

Wie oft hat man sich geärgert, nicht weil Vorgesetzte mehr wussten und effektiver gearbeitet haben, sondern weil sie einen demotiviert und dadurch erreicht haben, dass man selbst kaum ausreichend, oft vielleicht sogar schlecht gearbeitet hat. Das war natürlich nicht beabsichtigt. Sie hatten es eben nicht besser oder in den meisten Fällen wohl überhaupt nicht gelernt. Was für eine Verschwendung von Ressourcen!

Wer also in sich investiert und an einem Leadership Training teilnimmt, wird zum einen nicht nur das Führen von Mitarbeitenden erlernen, sondern auch erkennen, dass Führen Spaß macht. Denn wer selbst von einer Sache begeistert ist und diese Begeisterung auf andere übertragen kann, gibt nicht nur einem Projekt einen Schub. Zwar gibt es immer noch Leitende, die meinen, mit dem Aufstieg in eine Leitungsfunktion, sei man automatisch als Chefin oder Chef qualifiziert. Sich selbst kann man aber im Leadership Training darauf vorbereiten, dass man nicht eines Tages unbeabsichtigt die gleichen Fehler begeht, sondern von Anfang an die richtigen Methoden und Führungsinstrumente anwendet. Dabei kommt die eigene Kreativität nicht nur nicht zu kurz – sie ist sogar gefragt.

Bild: Ernst Rose / pixelio.de



No Comments