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Der neue Weg des Studierens

logo-stuviaWie ein niederländisches Start-Up den digitalen Wissenaustausch revolutionieren will

„Die Nutzung digitaler Technologien für das Studium wird die Arbeitsweise von Studenten revolutionieren.“ Diese Annahme brachte Jaap van Nes und Matijn Scheen, Gründer von Stuvia, zu der Idee eine online Plattform für Studenten zu erfinden, auf der Studienunterlagen gestauscht werden können, um sich gegenseitig im Studium zu unterstützen.

Mit der Idee die Art und Weise des Studierens durch internet-basierte Dienste zu revolutionieren, stehen van Nes und Scheen nicht allein. Durch die internationale Bewegung MOOC (Massive Open Online Course) hat sich während der letzten Jahre der Fokus des Lernens an Universitäten bereits in Richtung eines Wissensaustausches von Studenten im Internet verschoben. Hannes Klöpper, Geschäftsführer der deutschen MOOC Plattform Iversirty, sagte dazu auf ZEIT ONLINE: „Das ist vielleicht der Anfang vom Ende der reinen Wissensvermittlung an den Universitäten.“ Basierend auf ihrer eigenen Studienerfahrung und insperiert durch die jüngsten digitalen Bewegungen, wollten van Nes und Scheen zum internet-basierten Wissenaustausch mit dem Konzept eines Onlinemarktplatzes für Studienunterlagen beitragen. Das Ergebnis ist Stuvia, eine Internetseite für Studenten, auf der Zusammenfassungen, Mitschriften, Hausarbeiten und andere Studienunterlagen ausgetauscht werden können.

Das Prinzip von Stuvia ist simpel: Studenten können entweder Dokumente auf der Plattform kaufen und verkaufen, oder sie kostenlos ihren Kommilitonen anbieten. Die Gründer betonen: „Alle Studenten sollen die Möglichkeit bekommen am Austausch von Wissen teilzunehmen. Deswegen ist die Mitgliedschaft auf Stuvia kostenlos. Darüberhinaus wollen wir Studenten aber auch die Möglichkeit geben, durch das Verkaufen ihrer Studienunterlagen noch nach ihren bestandenen Prüfungen von ihrer harten Arbeit zu profitieren.“ Nachdem Stuvia in den letzten zwei Jahren viele Nutzer in den Niederlanden gewinnen konnte, haben van Nes und Scheen sich dazu entschieden auch nach Frankreich, Großbritannien, Belgien, Südafrika und Deutschland zu expandieren. „Wir glauben fest daran, dass sich auch deutsche Studenten an der digitalen Revolution des Studierens beteiligen wollen“, so Scheen. „Unsere Erfahrung zeigt, dass große Studenten Communities offener für die revolutionären Ideen des digitalen Lernens sind. Deswegen hoffen wir, viele Studenten in Deutschland davon zu überzeugen sich zu beteiligen und unserer Community beizutreten.“