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Innovationsförderung – Ideenförderung auch für Studenten

Ein Land wie die Bundesrepublik Deutschland, das über wenige bis keine Rohstoffe verfügt, ist abhängig von den Ideen seiner Bevölkerung: Einzig ein gewisser technologischer Vorsprung kann dem Land dazu verhelfen, seine starke Exportstellung und damit seinen Wohlstand zu behaupten. Der Staat versucht daher über Maßnahmen der Innovationsförderung, klugen und kreativen Köpfen dabei zu helfen, ihre Ideen auszuarbeiten und zur Marktreife zu enwickeln. Diese Förderung kommt auch vielen Studenten zu Gute, die im Studium Ideen für neue Produkte oder Dienstleistungen entwickeln, denen aber das Know-how und/ oder Kapital fehlt, um ihre erfolgversprechende Idee in die Tat umzusetzen.

Wer wird gefördert?

Die staatliche Innovationsförderung richtet sich vor allem an mittlere und kleine Unternehmen, die ohne eine solche Hilfe häufig finanziell schlicht nicht in der Lage wären, eine Innovation auf den Markt zu bringen, da dies zunächst enorme Kosten verursacht. Auch private Personen und Unternehmensgründer können von einer Innovationsförderung profitieren.

Innovationsförderung wird derzeit vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien gerne vergeben. Die Mammutaufgabe der Energiewende benötigt dringend Ideen, wie dies realisierbar sein soll, daher ist es für die Gesellschaft unverzichtbar, dass Projekte nicht an der Finanzierbarkeit scheitern. Studenten entsprechender Fachrichtungen, die eine vielversprechende Idee haben, müssen diese daher nicht sofort an ein Unternehmen verkaufen, sondern haben die Möglichkeit, das Projekt alleine durchzuführen, ohne sich über finanzielle Dinge größere Gedanken machen zu müssen.

Hierbei erfolgt die Innvovationsförderung in der Regel über einen langfristigen und extrem zinsgünstigen Kredit, den der Erfinder oder die Erfinderin erst nach Eintritt des Markterfolgs und auch dann zu sehr bequemen Konsitionen zurückbezahlen muss.

Mit der Investitionsförderung versucht die Regierung, Menschen den Eintritt in eine innovative Selbständigkeit zu erleichtern, auch wenn diese an und für sich nicht die finanziellen Mittel dazu haben. Hiermit wird die Zukunft des Standortes Deutschland gestärkt und es werden zudem mittel- und langfristig Arbeitsplätze geschaffen. Zur Innovationsförderung zählen darüber hinaus auch nicht finanzielle Förderungen: Existenzgründerseminare und Rechtsberatungen helfen Studenten und Jungunternehmern, sich im bürokratischen Dschungel zurechtzufinden. Auf entsprechenden Börsen können Jungunternehmer Kontakte zur Industrie herstellen, falls dies erwünscht ist.

Auch die einzelnen Bundesländer haben Programme zur Innovationsförderung aufgelegt, die meist als Schwerpunkt die Bereiche in den Mittelpunkt stellen, die in diesem Bundesland besonders stark vertreten sind, – in einem Land wie Baden-Württemberg etwa der Maschinenbau oder die Automobilindustrie. Weitere Infos gesucht? Auf kmu-foerderung.com kann man sich weitergehend informieren.

Bilder: Stephanie Hofschlaeger / Pixelio.de