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Internationale Weiterbildungsprogramme liegen voll im Trend

Internationale FortbildungWer den Hochschulabschluss in der Tasche hat, darf sich freuen und auf seine Leistung stolz sein. Allerdings gehen die wenigsten Absolventen davon aus, dass es nach dem Hochschulabschluss mit dem Lernen vorbei sei. Das Gegenteil ist der Fall: Die meisten Führungskräfte zwischen 35 und 55 Jahren bestätigen, dass sie ihr Wissen regelmäßig auffrischen und Neues dazulernen.

Einerseits ist das in der Unternehmenskultur begründet, andererseits ist es auch immer eine Frage des persönlichen Anspruchs. Wenn sich Unternehmen in ihren Führungspositionen verändern, schauen die Personalverantwortlichen auch immer wieder auf die Weiterbildungsbiografie der Arbeitnehmer. Wer da die Teilnahme an Seminaren über Mitarbeiterführung, Strategieentwicklung oder Risikomanagement vorweisen kann, hat beste Aussichten den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zurückzulegen. Deshalb geben viele Führungskräfte an, dass sie mindestens einmal im Jahr an Weiterbildungsprogrammen teilnehmen würden. Wenn das Unternehmen die Fortbildung nicht bezahlt, nehmen viele Manager auch auf eigene Kosten an den Programmen teil.

Executive Education ist damit zu einem wichtigen Geschäftsfeld der Business Schools geworden. Die Bildungsträger unterscheiden dabei zwischen zwei Angeboten. Customized Programs sind Weiterbildungsprogramme die im Auftrag von Unternehmen durchgeführt werden. Die angebotenen Workshops werden von den Firmen bezahlt. Open Enrollment-Angebote stehen allen Führungskräften offen und werden dann in den meisten Fällen auch von Ihnen bezahlt.

Immer beliebter werden Weiterbildungsangebote, die sich durch internationale Aspekte auszeichnen. Das heißt, die Seminare werden auf Englisch gehalten und von Dozenten und Teilnehmern aus aller Welt besucht. In den meisten Fällen werden diese Angebote von Vertretern großer Konzerne nachgefragt, aber in letzter Zeit ist ein Anstieg von Buchungen durch den Mittelstand zu erkennen. Dies kann als Zeichen dafür gewertet werden, dass sich die Perspektive der Unternehmen immer mehr auf den globalen Markt verschiebt. Deshalb ist in der inhaltlichen Ausrichtung der Weiterbildungsangebote die internationale Perspektive zunehmend wichtiger.

Ein weiterer Vorteil der Studienprogramme liegt in der Zusammensetzung der Kurse. International gemischte Lerngruppen fördern das Verständnis und den Respekt untereinander, sie dienen der Netzwerkbildung und dem Teambuilding. Damit haben die Fortbildungen neben dem Wissenszuwachs auch einen Nutzen, der nicht rein quantitativ erfasst werden kann.

Redaktion

Bild:Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / pixelio.de