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Keine Panik vor der Promotion

Als krönender Abschluss eines Studiums gilt das Erreichen des höchsten akademischen Grades – des Doktortitels. Doch vor der Ehrung steht für den Studenten erst einmal viel Arbeit an. Damit der Gedanke ans Promovieren nicht Angstzustände auslöst, lohnt sich eine gute Organisation.

Vorarbeiten für die Promotion

gefesselter ProfessorWenn man aus Karrieregründen nicht verpflichtet ist, zu promovieren, sondern freiwillig einen Doktortitel erwirbt, sollte man sich zunächst gründlich überlegen, ob sich eine Promotion später lohnt und ob einem diese auch Freude macht. Idealerweise sollte man frühzeitig mit den Sondierungen beginnen – einen Doktorvater und ein Thema finden. Das Einholen von Erfahrungsberichten über die Betreuung und den Ablauf der Promotion am gewünschten Lehrstuhl ist sehr sinnvoll. Denn das hilft nicht nur, die bevorstehende Arbeit besser einschätzen zu können, sondern unterstützt dich auch bei der Wahl des betreuenden Dozenten.

Wenn du meinst, ein Thema gefunden zu haben, solltest du dich fragen, ob du dieses interessant genug findest, um dich damit intensiv für Jahre auseinandersetzen zu wollen. Da eine Promotion zum wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn in deinem Fachbereich beitragen soll, muss ein Thema gewählt werden, das so noch nicht bearbeitet wurde. Das setzt einen genauen Überblick über den Forschungsstand im jeweiligen Themenbereich voraus – umfangreiche Recherchearbeiten sind also nötig. Dein gewähltes Thema sollte darüber hinaus auch zu neuen Erkenntnissen führen. Wenn du nicht auf empirische oder selbst erarbeitete Daten zurückgreifen kannst, sondern auf Quellenmaterial angewiesen bist, muss auch der vorliegende Quellenbestand im Vorfeld abgeklärt sein.

Gute Planung ist alles bei der Dissertation

Um die vorgegebene Zeitspanne der Promotion optimal auszunützen, solltest du dich selbst realistisch einschätzen. Hier kannst du auf deine Erfahrungen mit deiner Abschlussarbeit zurückgreifen. Bist du jemand, der alles bis Ultimo aufschiebt oder kannst du dich so organisieren, dass dir ein zeitlicher Puffer bleibt? Rechne auf jeden Fall reichlich Zeit für das Recherchieren und Bearbeiten der Literatur ein. Gerade dann, wenn du für Recherchen in eine andere Stadt oder gar ins Ausland reisen musst.

Plane immer einen zeitlichen Puffer ein, denn du kannst davon ausgehen, dass sich deine Planung mehrfach verschieben wird. Strukturiere dein Material aus Literatur und Quellen so, dass du einen guten Überblick hast. Erstelle möglichst frühzeitig eine möglichst detaillierte Gliederung, um sie deinem Betreuer vorzulegen. So kannst du sicher sein, dass du dich nicht verrennst.

Die Nacharbeiten an der Doktorarbeit

Da eine Doktorarbeit veröffentlicht werden muss, sollte man diese nach der Niederschrift noch gründlich nachbearbeiten. Lies dir deine Arbeit mehrfach vor allem in Hinblick darauf durch, ob du eine sinnvolle Argumentationsstruktur anwendest. Für die Korrektur von Tipp- und Rechtschreibfehlern und die Verbesserung des Ausdrucks empfiehlt sich ein professionelles Lektorat einer Dissertation, denn oftmals hat man keinen Blick für seine eigenen Flüchtigkeitsfehler.

Gründliche Vorarbeit und gute Organisation sichern eine erfolgreiche Promotion.