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Kann man mit Poker spielen sein Studium finanzieren?

Es ist kein Geheimnis, dass die meisten Studenten während ihrer Studienzeit nicht im Geld schwimmen. Nur wenige genießen das Privileg, dass das gesamte Studium gänzlich durch die Eltern finanziert wird. Der Großteil der Studenten muss, neben täglichen Vorlesungen und Lernphasen, zusätzlich jobben gehen. Zumeist wird gekellnert, es werden in Fast-Food-Restaurants Burger gebraten oder einfache Aushilfstätigkeiten im Büro erledigt. Es gibt allerdings auch besondere Studentenjobs, wie zum Beispiel quasi als Studentenjob Poker zu spielen. Auf den ersten Blick erscheint dieser Job äußerst fragwürdig, da Poker im Volksmund als Glücksspiel gilt und keineswegs finanzielle Sicherheit biete. Zudem ist man ja nicht irgendwo angestellt, sondern verdient sein Geld am Laptop zu Hause. Aber es kann sich für Studenten lohnen: Mathematische Begabung und psychologisches Einfühlvermögen können aus dem Glücksspiel eine lukrative Einnahmequelle machen. Von entscheidender Bedeutung ist, dass es inzwischen möglich ist, bequem von zu Hause aus über das Internet zu pokern. Zu jeder Uhrzeit ist es heutzutage möglich, um Geld im Internet zu pokern, sodass eine einzigartige Flexibilität geboten wird. Zahlreiche Beispiele belegen, dass es realisierbar ist, durch das Kartenspiel sein Studium zu finanzieren.

Die Erfolgsgeschichten im Poker
Der derzeit bekannteste deutsche Pokerspieler ist Pius Heinz. Ihm gelang es als erster Deutscher, das weltgrößte Pokerturnier der Welt zu gewinnen. Insgesamt gewann er 8,7 Millionen Dollar. Pius Heinz ist 22 Jahre alt und studiert in Köln Wirtschaftspsychologie. Bzw. er hat studiert, bis er dann beim Turnier gewonnen. Jahrelang pokerte Heinz von zu Hause aus und gewann regelmäßig bei Online-Turnieren. Er ist ein Beleg dafür, dass kontinuierliches Training zum Erfolg führt und somit auch zu einem geregelten Einkommen. Selbst sein Professor war erstaunt über den Erfolg des jungen Kölners und räumte ein, dass es verwunderlich sei, wozu Angewandte Psychologie führen könne. Pius Heinz hatte sicherlich auch Glück bei seinem imposanten Turniererfolg, doch vor allem seine regelmäßigen Gewinne bei Online-Turnieren zeigen (Zum Pokerraum von Pius Heinz hier klicken), dass es möglich ist, durch das Pokerspiel langfristig und regelmäßig Geld zu verdienen.

Auch andere Studenten genießen die Freiheit, die ihnen die Flexibilität des Online-Pokers bietet, und gehen ausschließlich dem Kartenspiel als Nebenjob nach. Ein weiteres Beispiel ist der 20-jährige Student Moritz Hempel aus der Schweiz. Er pokert seit seinem 16. Lebensjahr und erzielt durchs seine Erfahrung einen monatlichen Verdienst von circa 1.000 Franken. Insgesamt wendet er dafür zwei Stunden täglich auf. Er spielt nach eigenen Angaben äußerst diszipliniert und vor allem berechnend. Viel arbeitet er mit Wahrscheinlichkeiten und auch der Psychologie, um die Gegner zu analysieren und zu verstehen. Inzwischen kennt er sogar die meisten seiner Gegner, welche er mit Farben, je nach Fähigkeiten, versehen hat. Ihm ist es gelungen, das Risiko beim Pokern auf ein minimales zu reduzieren, sodass es für ihn fast wie ein gewöhnlicher Nebenjob ist.

Fazit
Pokern ist bis zu einem gewissen Punkt immer ein Glücksspiel. Allerdings ist es möglich, den Aspekt des Glücks stark zu reduzieren und somit regelmäßige Einkünfte zu erzielen. Geduld, Disziplin, Erfahrung, Mathematik und Psychologie sind die Hauptattribute, die ein erfolgreicher Pokerspieler haben sollte. Gerade für Studenten bietet sich dieser außergewöhnliche Nebenjob, aufgrund der Flexibilität, sehr an, sofern ein gewisses Talent vorhanden ist.

Bilder: Alexander Klaus – pixelio.de / flipchip – lasvegasvegas.com – Wikipedia