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Mobilfunkgesellschaften locken Studenten mit speziellen Tarifangeboten

Studenten haben aufgrund ihres besonderen beruflichen Status diverse Vorteile. Der Studentenausweis verschafft den Studenten oft einen günstigeren Eintritt, wie zum Beispiel in Badeanstalten oder Kinos. Als Zielgruppe für Firmen wie Versicherungs- oder Telefongesellschaften sind Studenten attraktiv, weil sie in der Tendenz nach dem Studium meist überdurchschnittlich viel Geld verdienen. Da macht es langfristig Sinn, diese Zielgruppe frühzeitig an sich zu binden. Deshalb lassen sich die Telefongesellschaften dieser Welt gern etwas einfallen, um die „Studis“ für einen Handykauf nebst Vertrag zu motivieren.

In der Regel ködert man die jungen Leute natürlich am besten mit günstigen Tarifmodellen. Spezielle Studententarife bzw. Tarife für junge Leute, die sich noch in der Ausbildung befinden, haben alle Telefongesellschaften im Angebot. Base schickt den Base Student-Tarif ins Rennen, Eplus den Code 25, Vodafone nennt seine Studententarife ebenfalls „Student“, T-Mobile nennt diese Tarifgruppe „Friends“. Am defensivsten ist o2 bei diesem Thema. Zwar gibt es auch bei der Münchener Telefónica-Tochter Studententarife. Diese werden jedoch nur über die eigenen O2-Shops vertrieben.

Welcher der Tarife am besten geeignet ist, hängt im Einzelfall von der persönlichen Situation des Studenten bzw. der Studentin ab. Hier spielt es eine Rolle, ob man noch einen zusätzlichen Festnetzanschluss hat, oder aber ausschließlich mobil telefonieren möchte. Dann ist es wichtig, in welche Mobilfunknetze häufig telefoniert wird und wie hoch der Anteil der SMS an der Gesamtrechnung ist. Ferner spielt es eine Rolle, ob man auch mobile auf das Internet zugreifen möchte und wie hoch hier der Traffic ist. Auch kann das genaue Studium des Kleingedruckten nicht schaden.