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No more drama: Entspannter durchs Studium

Viele sehen das Studium als erholsame Zeit: viel Party, wenig Vorlesung und viel freie Freizeit. Allerdings rächt sich das schneller als gedacht bei den Prüfungen. Diese müssen irgendwann geschrieben und bestanden werden. Um die schönen Seiten des Studiums guten Gewissens genießen zu können, sollte darum von Anfang an mit Plan und Struktur studiert werden, sonst endet es im Marathonlernen und langen Nächten am Schreibtisch.

Weniger ist mehr

Budda vor HimmelOft wird der Stundenplan vorgegeben, manchmal muss man seinen eigenen konstruieren. In jedem Fall sollte der Stundenplan nicht zu voll sein. Jede Vorlesung wird mit einer bestimmten Stundenzahl bemessen, inklusive der Stunden, die jeder einzelne noch Zuhause mit dem Fach verbringen sollte. Lieber also ein Fach weniger belegen und dafür wirklich alles geben. An die üblicherweise sechs oder sieben Semester Regelstudienzeit kannst du auch noch ein weiteres anhängen, sollte es wirklich so viel wichtiges Angebot geben oder es in einem Semester zu viel werden. Zudem bieten viele Unis und Hochschulen auch in den Semesterferien Vorlesungen an, so zum Beispiel Sprachkurse als Crashkurse.

Hol dir Hilfe!

In der Vorlesung, wie es auch schon in der Schule zuvor der Fall war, ist Aufmerksamkeit gefragt. Das Gelernte sollte Zuhause wiederholt werden, damit es keinen Stress gibt, wenn es auf die Prüfungen zugeht. Wird der Lernstoff zu viel, kann auf Lerngruppen zurückgegriffen werden. Diese kann man entweder selbst gründen oder an der Universität oder Hochschule nach solchen Angeboten fragen. Unis und Hochschulen bieten, sehr oft von Studenten selbst veranstaltet, Tutorien und Übungsstunden an. Notfalls ist vielleicht ein „richtiger“ Nachhilfelehrer hilfreich. Professionelle Unterstützung gibt es auch für schriftliche Arbeiten, zum Beispiel in Form vom Lektorat einer Bachelorarbeit. Professionelle Lektoren prüfen deine Arbeit auf Herz und Nieren und ersparen dir viel Frust und Ärger.

Prüfungsstress

Prüfungsstress sollte man möglichst vermeiden, er macht nur nervös und hindert. Zur Vorbereitung von Prüfungen ist es vorteilhaft, alle Übungsblätter herauszusuchen, beim Professor wichtige Themengebiete in Erfahrung zu bringen, die Sprechstunde zu besuchen, und dann alles zuhause durchzuarbeiten. Schriftliche Fragen solltest du so ausführlich wie möglich beantworten und Rechenaufgaben konzentriert durchgehen. Wichtig sind Formelsammlungen und helfende Lektüre, u. a. ebenfalls Formelsammlungen, die auch in die Prüfung mitgenommen werden dürfen. Eigens geschriebene Formelsammlungen sollten zu Beginn der intensiven Lernphase angefertigt werden. So kann diese getestet und fehlende Elemente können ergänzt werden. Auch werden Formeln in der Prüfung schneller gefunden, da sich die Formelsammlung einprägt.
Für reine Lernprüfungen sind Zusammenfassungen extrem hilfreich. Du solltest alle Unterlagen erneut durchgehen und alles zusammenschreiben was wichtig ist oder sein könnte. Allein das Zusammenfassen der Unterlagen hat einen großen Lerneffekt.