Studium & Studieren Blog
Download!Download Point responsive WP Theme for FREE!

Serie “Berufsvorstellungen” (3)

Die Versicherungsbranche

VersicherungsartenAls Versicherungsbranche wird ganz allgemein die Versicherungswirtschaft als ein eigener Dienstleistungsbereich bezeichnet. Dazu gehören einerseits die Versicherer und andererseits die Versicherungsnehmer. Innerhalb der Versicherungsbranche wird eine Vielzahl von unterschiedlichen Berufsbildern angeboten und auch benötigt: vom Versicherungsmathematiker bis zum Versicherungsmakler.

Das heutige gesellschaftliche Leben ist nicht möglich, ohne dass jeder Bürger einige oder auch mehrere Versicherungen abgeschlossen hat. Nur wenige unter ihnen sind gesetzliche Pflichtversicherungen, so wie die Kranken-, die Pflege- und die Kfz-Haftpflichtversicherung. Die meisten Versicherungen sind freiwilliger Art; der Bürger, Unternehmer, Freiberufler oder Selbstständige kann sich für ein Ja oder Nein zu der jeweiligen Versicherung entscheiden.

Unterschiedliche Berufsbilder

Wenn die Entscheidung für eine bestimmte Versicherung gefallen ist oder noch weitere Informationen gebraucht werden, ist der Weg zum Versicherungsverkäufer der nächste Schritt. Doch bis es zum Kauf bzw. Verkauf kommt, muss die Versicherung kalkuliert, durchgerechnet und zu einem rechtlich haltbaren Angebot gemacht werden. Dementsprechend differenziert sind die Berufschancen in der Versicherungsbranche. Zu unterscheiden ist in die beiden großen Berufsgruppen der vertraglich Angestellten sowie der freien Mitarbeiter.

Verschiedene BerufsbilerVersicherungsmathematiker arbeiten als meistens sozialversicherungspflichtige Angestellte eher im Hintergrund, ebenso wie die Sachbearbeiter für Vertragsbetreuung. Das sind die sogenannten Bürojobs mit dem Arbeitsplatz in den Hochhäusern der bekannten und namhaften Versicherungsgesellschaften. Um hier einen festen und dauerhaft gesicherten Arbeitsplatz zu erhalten, ist in der Regel ein Vollstudium der Versicherungswirtschaft die Voraussetzung.

Der Kunde als Versicherungsnehmer kommt jedoch ausschließlich mit dem Versicherungsvermittler in Kontakt. Der ist ausgebildeter Versicherungskaufmann mit einem ausgewiesenen Wissen zu den Inhalten der einzelnen Versicherungen mit ihren gegenseitigen Rechten und Pflichten. Dem Kunden wird das buchstäblich fertige Produkt angeboten. Der Versicherungsfachmann ist darauf fokussiert, mit guten Sachargumenten eine Versicherung zu verkaufen. Dafür wählen die Versicherungen eigene sowie ganz unterschiedliche Wege.

Zu den Gängigen unter ihnen gehören die Versicherungsagenturen mit ihren Büros am Ort. Zu den normalen Büroöffnungszeiten kann der Versicherungsnehmer als Kunde „seinen Versicherungsfachmann“ aufsuchen und alles vis-à-vis besprechen. Eine andere Form ist der Onlineverkauf bzw. -vergleich von Versicherungen, wie zum Beispiel bei dem Vergleichsportal passt24.de. Vergleichbar mit dem Serviceangebot von Onlinebanken erfolgen die gesamte Kommunikation und Korrespondenz online per E-Mail, per Datenaustausch, telefonisch sowie per Onlinechat.

Der Versicherungsvertreter

VersicherungsvertreterDer sogenannte Versicherungsvertreter ist in der heutigen Zeit selbstständig. Seine Ausbildung ist von der Güte und Qualität her ebenso gut wie die von Agenturmitarbeitern. Im Gegensatz zu denen geht der freiberufliche Mitarbeiter hin zum Kunden. Sämtliche Bürotätigkeiten erledigt er in seinem privaten Home Office oder anlässlich einer tageweisen Präsenz in einem Gemeinschaftsbüro seiner Versicherung. Für den Geschäftserfolg des Versicherungsvertreters ist seine persönliche Bindung zum Kunden ausschlaggebend.

Der Selbstständige wird auf Provisionsbasis anhand der Zahl von Versicherungsabschlüssen bezahlt. Jeder Versicherungsvertrieb ist hierarchisch strukturiert und gegliedert. Diese Hierarchie ist eine wesentliche Voraussetzung für die Verdienstmöglichkeiten. Die reichen vom monatlich drei- bis hin zum fünfstelligen Eurobetrag, abhängig von der Hierarchiestufe sowie von der Zahl an Mitarbeitern oder an Bestandskunden.

Innerhalb der Versicherungsbranche sind sowohl heutzutage als auch zukünftig die Berufschancen ausgesprochen positiv. Der potenzielle Mitarbeiter sollte sich jedoch von dem Gedanken verabschieden, innerhalb kurzer Zeit schnell viel Geld zu verdienen; das funktioniert nicht. Zu den Voraussetzungen gehört, abhängig vom zukünftigen Einsatzort „im Backoffice oder am Kunden“, die erforderliche Schulbildung mit Studienabschluss; darüber hinaus ein fundiertes Wissen über Versicherungen ganz allgemein, sowie im Detail über das Produktangebot des eigenen Versicherungsanbieters.

Weitere Artikel aus unserer Reihe „Berufsvorstellungen“: