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Serie „Berufsvorstellungen“ (2): FileMaker-Entwickler

filemaker-entwicklerWeiter geht es mit unserer neuen Serie über Berufe, die etwas abseits der typischen Wege liegen. Im ersten Teil haben wir uns um den Beruf SAP-Consultant gekümmert, heute geht es um einen Bereich, der immer wieder neue spannende Berufsfelder produziert: Informationstechnologie.


BERUF FILEMAKER ENTWICKLER


Was ist Filemaker?

FileMaker ist der Name einer Firma, die zu einer Tochterfirma des US-Unternehmens Apple gehört. Das Unternehmen wurde 1998 gegründet, ist in acht Niederlassungen weltweit tätig und beschäftigt insgesamt 300 Mitarbeiter.

FileMaker betreibt eine gleichnamige Software, die weltweit zum Einsatz kommt. Laut eigenen Angaben sind über 20 Millionen Lizenzen vergeben. Vereinfacht gesagt können Firmen mit FileMaker Geschäftsprozesse vereinfachen, Daten verwalten und die Produktivität steigern.

Wie FileMaker in Firmen benutzt wird, zeigt z.B. dieses Video von der Mode-Firma Benetton:

 

Qualifikation & Karrierechancen

Laut Filemaker sollte man für eine Karriere als FileMaker-Entwickler zwar innovations- und technikbegeistert sein, braucht aber keine Programmierkenntnisse. Diese Aussage ist etwas mit Vorsicht zu genießen. Wir haben uns verschiedene Stellenanzeigen für FileMaker-Entwickler angesehen und sind z.B. auf diese geforderten Qualifikationen gestoßen:

  • „Wünschenswert sind Kenntnisse in PHP und SQL-Datenbanken bzw. der Verknüpfung von FileMaker-Datenbanken mit web-basierten Anwendungen“
  • „Erfahrung in der Datenbankprogrammierung“
  • „Wissen weiterer Technologien wie PHP, Java, Javascript, und HTML runden Ihr Profil ab.“
  • „Praxis im gesamten Software-Lebenszyklus“

Es ist also sicherlich von Vorteil, wenn man im Bereich IT studiert hat, z.B. Informatik oder Wirtschaftsinformatik. Auch Technische BWL oder ähnliche Fächer oder eine entsprechende Ausbildung qualifizieren für den Beruf. Wichtig ist vor allem, dass man sich mit den technischen Details von Datenbanken auskennt. Aber auch, wenn man erstmal nur in die Software reinschnuppern möchte und noch keine großartigen Kenntnisse mitbringt, ist dies möglich. „Durch die einfache Struktur, die umfangreichen Funktionen sowie die simple Bedienung würde ich FileMaker als Entwicklungsplattform auch Freunden und Bekannten empfehlen, die nicht aus der IT-Branche stammen“, sagt z.B. Ralph Ritter, der nach abgeschlossener Ausbildung FileMaker-Entwickler wurde.

Bringt man diese Voraussetzungen mit, stehen die Karrierechancen sehr gut. Die Software ist auf dem Vormarsch und immer mehr Firmen suchen Mitarbeiter, die Lösungen mit FileMaker erarbeiten können. Das Unternehmen veranstaltet daher auch regelmäßig Kongresse, um mehr Entwickler begeistern zu können:

Die Firma betreibt sogar eine eigene Stellenbörse: http://info2.filemaker.com/CE_deDEFMDeveloperCareers.html

Fazit:

Auch ohne Programmierkenntnisse kann man mit FileMaker arbeiten, um aber in Softwarefirmen als Entwickler angestellt zu werden, sollte man noch mind. eine Ausbildung mitbringen. Die Berufschancen sind aber derzeit sehr gut und eine Spezialisierung hierauf kann durchaus sehr lohnenswert sein.