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Studium zu Ende – ran an die Jobsuche

Das Studium ist endlich geschafft. Nachdem der Abschluss ausreichend gefeiert wurde, steht die Jobsuche an. Je nach Fachrichtung gestaltet sich die Suche unterschiedlich schwer oder einfach. Ein Ingenieur bekommt schon während seines Studiums erste Angebote von Firmen, während viele Geisteswissenschaftler auch mit einem Titel in der Tasche nicht so recht wissen, wo sie landen werden. Doch es gibt ein paar einfache Tipps, die jedem bei der Jobsuche helfen sollten.

Schon im Studium mit der Suche anfangen
Jeder Student sollte sich im Laufe seines Studiums darüber klar werden, in welche Richtung es mal gehen soll. Kristallisiert sich ein Ziel heraus, können dazu notwendige Qualifikationen auch studienbegleitend erworben werden. Fehlende Fremdsprachenkenntnisse? Einfach ein paar Kurse an der Uni belegen. PC-Kenntnisse? Auch dafür gibt es Kurse. Social Skills wie Teamfähigkeit, sicheres Auftreten usw. lässt sich auch an vielen Universitäten etwa beim Career Service erlernen. Darüber hinaus sollten erste Kontakte mit potenziellen Arbeitgebern geknüpft werden. Am besten in Form von Praktika. Nach dem Studium können so alte Kontakte wieder aktiviert werden, womit der Einstieg in den Job möglich sein kann. Auch die Bewerbungsphase muss nicht erst nach Abschluss des Studiums beginnen. Wer sich bereits ein halbes Jahr vorher darum kümmert, kann mit etwas Glück ohne Wartepause direkt in den Beruf einsteigen.

Profilierung nach dem Abschluss
Nach Studienende wird es dann ernst. Gerade für Absolventen mit unklarem Berufsbild beziehungsweise mit großer Konkurrenz kommt es darauf an, sich gut zu verkaufen. Dazu bietet es sich an, sich auf bekannten Kontaktbörsen zu präsentieren. Als Beispiel sei Xing genannt. Zudem gibt es für jede Branche spezielle Netzwerke. Viele Firmen haben übrigens eigene Stellenangebote auf ihrer Website. Zudem gibt es zahlreiche Online-Stellenbörsen, wie z.B. meinestellenboerse.de, bei denen man in der Jobbörse nach passenden Jobs suchen kann.

Ganz wichtig für die Profilierung ist eine gute Selbstdarstellung. Also: Ein professionelles Foto vom Fotografen, eine selbstbewusste, aber ehrliche Darstellung der eigenen Fähigkeiten und eine Auflistung der bisherigen beruflichen Stationen und der Ausbildung.

Wer bereit ist, etwas Geld zu investieren, kann auch über ein professionelles Coaching nachdenken. Ein kompetenter Bewerbungsprofi kann jedem dabei helfen, das eigene Profil zu optimieren und sich von der Masse der Bewerber abzuheben. Auch Trainings, die auf Auswahlgespräche etwa in Assessment-Centern vorbereiten, können sich später auszahlen.
Wer dies nicht tun möchte, kann seine Chancen auf anderen Wegen erhöhen. Eine eigene Homepage etwa erlaubt es jedem, sich von seinen besten Seiten zu zeigen. Ansonsten sind viel Eigeninitiative und Durchhaltevermögen angesagt.