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Tipps und Tricks: Abschlussarbeit erfolgreich zu Ende bringen

Du sitzt seit Wochen oder Monaten an deiner Abschlussarbeit, kennst die Mitarbeiter in Bibliothek und Mensa schon persönlich? Eigentlich möchtest du die Arbeit am liebsten gleich abgeben, damit es endlich geschafft ist. Und es stimmt ja, den größten und anstrengendsten Teil hast du an diesem Punkt tatsächlich schon hinter dir. Dennoch gilt es auch im Endspurt Kraft zu investieren, um ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen. Unsere Tipps und Tricks helfen dir dabei, der Master-, Diplom bzw. Bachelorarbeit den letzten Feinschliff zu geben!

Einleitung und Zusammenfassung sind die Visitenkarte deiner schriftlichen Arbeit

Eine gute Hochschularbeit zeichnet sich u. a. dadurch aus, dass der Leser bereits aus der Einleitung und der Zusammenfassung alles Wesentliche über das Thema erfahren kann. Allein die Durchsicht dieser beiden Teile sollte also ausreichen, um den gesamten Inhalt in Grundzügen erfassen zu können. Das schmälert keineswegs die Bedeutung des Hauptteils, sondern beweist nur, dass der Verfasser sein Fachgebiet gut beherrscht und deswegen auch imstande ist, die Kernaspekte klar herauszuarbeiten und darzulegen.

Denk also rechtzeitig daran: Schreibe die Einleitung zur Bachelor- oder Masterarbeit erst, wenn du mit dem Hauptteil fertig bist. Denn nur dann bist du in der Lage, den Leser adäquat in die schriftliche Arbeit einzuführen und ihm gleich am Anfang einen einladenden Überblick und eine kleine Vorschau zu bieten. Achte bei der abschließenden Zusammenfassung darauf, ebenfalls überblicksartig alle Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der gesamten Arbeit klar strukturiert zur Darstellung zu bringen.

Banal, aber nicht egal: Zwei sehen mehr als Einer

Solltest du hinsichtlich Rechtschreibung und Grammatik nicht sattelfest sein, lasse deine Arbeit auf jeden Fall noch vor der Abgabe von einem Studienkollegen oder einem Bekannten durchlesen, der dafür qualifiziert ist. Auch für den Fall, dass du sprachlich gut bewandert bist, kann es nicht schaden, zu Korrekturzwecken die Unterstützung einer weiteren Person heranzuziehen. Als hilfreich hat sich zudem erwiesen, die Arbeit von jemandem durchlesen zu lassen, der mit dem darin behandelten Thema nicht von vornherein vertraut ist. So lässt sich eher feststellen, ob das Gesamtergebnis auch für Unkundige nachvollziehbar ist, oder ob man sich als Experte eventuell unnötig kompliziert ausgedrückt hat.

Ein Weilchen pausieren, dann selbst korrigieren

Wenn man schon über eine gewisse Zeit hinweg intensiv an einer längeren Arbeit geschrieben hat, kann es leicht passieren, dass man blind für die eigenen Fehler wird (sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich Rechtschreibung und Grammatik). Das ist völlig normal und nicht weiter schlimm, sofern dieser Faktor einkalkuliert und entsprechend gegengesteuert wird. Lasse deine fertige Arbeit einfach ein paar Tage liegen und beschäftige dich mit etwas anderem: Wichtig: Plane diese Zeit schon im Voraus mit ein. Du kannst sicher sein, dass dir nach dieser Pause wesentlich mehr Verbesserungsmöglichkeiten auffallen, als wenn Sie sofort versucht hätten, den Text zu korrigieren.

Saubere Formatierung als letzter Schliff

Obwohl natürlich bei einer Bachelorarbeit der Inhalt am wichtigsten ist, zählt auch der äußere Eindruck. Eine ordentliche Gliederung durch nummerierte und mit Überschriften versehene Abschnitte bildet hierbei die unverzichtbare Basis. Das daraus resultierende Inhaltsverzeichnis ist obligatorisch, ebenso gehört eine Seitenzählung als Standard mit dazu. Nicht zu vergessen sind die Fußnoten und das Quellenverzeichnis. Wer hier unabsichtlich oder absichtlich Fehler macht, muss sogar damit rechnen, dass die Arbeit nicht anerkannt wird. Eine schriftliche Arbeit lässt sich außerdem in ihrem äußeren Erscheinungsbild optimieren, indem Blocksatz verwendet wird. Damit die Sätze bzw. Wortgruppen dadurch nicht zu stark auseinandergezogen werden, sondern eine gleichmäßige Verteilung des Textes gewährleistet ist, verwenden hierbei die Silbentrennung. Diese funktioniert zwar in Word bei eingeschaltetem Modus automatisch, sollte aber dennoch im Nachhinein manuell überprüft werden, denn nicht immer werden die Wörter den Sprachregeln entsprechend richtig getrennt. Eine leichte Einrückung der ersten Zeile jedes neuen Absatzes verfeinert den positiven Eindruck schließlich noch. Und ein kleiner Tipp zuletzt: Auch wenn sie nicht mehr so in Mode sind, Schriftarten mit Serifen (z. B. Times New Roman oder Cambria) erleichtern den Lesefluss.

Zu guter Letzt – der Probedruck

Bevor du die Arbeit beim Dienstleister deines Vertrauens drucken lässt, solltest du deine Arbeit selbst einmal zur Probe ausdrucken. Lies den ganzen Text noch einmal gründlich durch. Kleine Fehler fallen dir auf dem Papier besser auf, als am Bildschirm. Nichts ist ärgerlicher, als die gedruckte und gebundene Arbeit in den Händen zu halten, sie aufzuschlagen und einen Buchstabendreher zu entdecken.