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Arbeitgeber-Rankings: Beliebte Adressen der Deutschen

Jedes Jahr werben viele Unternehmen mit Auszeichnungen wie „Bester Arbeitgeber“ – aber was steckt eigentlich dahinter? Wir haben uns die Rankings mal genauer angeschaut…

Was die Jugend will

Eine Umfrage des trendence Institut hat im vergangenem Jahr etwas Erstaunliches zu Tage gebracht: Ganz oben auf der Arbeitgeber-Wunschliste der Teenager steht die Polizei. Befragt wurden knapp 12.000 Jugendliche, die die Klassen 8 – 13 besuchen – also durchaus ein guter Querschnitt der jungen deutschen Generation. Auf den folgenden Plätzen folgen die Bundeswehr, BMW, Lufthansa, Audi, Porsche, Microsoft, ProSieben Sat1, Adidas, Daimler und VW. Wie die Arbeitswelt tatsächlich aussieht, das wissen allerdings wohl die wenigstens der befragten Schüler und Schülerinnen – ausschlaggebend sind hier sicherlich Bekanntheitsgrad und Image der Unternehmen.

Was Studenten wollen

Obwohl schon etwas reifer und mit ersten Erfahrungen aus der Arbeitswelt im Gepäck, liegen auch bei den Studenten große Namen im Trend. In Studien von Universum und vom trendence Institut tun sich wieder die deutschen Automobilhersteller besonders vor. Dazu gesellen sich Global Player, wie Apple, Google, Siemens, SAP oder Bosch.

Was Mitarbeiter sagen

Am zuverlässigsten sind natürlich Bewertungen, die auf echter Unternehmenserfahrung beruhen. Gute Anhaltspunkte für die Mitarbeiterzufriedenheit liefert beispielsweise das Ranking von Great Place to Work. So tauchen hier plötzlich auch kleine, lokal verortete Betriebe auf. Der Nachteil ist, dass nur Unternehmen bewerten werden können, die sich dafür angemeldet haben. Wer sich beispielsweise im Vorfeld einer Bewerbung über Arbeitsatmosphäre, Aufstiegschancen und Führungskultur eines Betriebs informieren will, sollte es mal mit Kununu versuchen. Auf der Online-Plattform kann jeder seinen Arbeitgeber anonym und unkompliziert beurteilen. Richtig aussagefähig ist eine Bewertung zwar erst, wenn ein Unternehmen von mehreren Mitarbeitern beurteilt wurde, aber hilfreich ist die Bewertungsseite allemal – sofern die Bewertungen nicht vom Unternehmen selbst geschrieben wurden oder Mitarbeiter dem Arbeitgeber eins auswischen wollen.

Was heißt das nun?

Eine gute Platzierung im Ranking sagt eigentlich gar nicht so viel über das Unternehmen aus – man muss schon genau hinsehen, wer da überhaupt bewertet hat und was genau bewertet wurde. Authentische Anhaltspunkte liefern Online-Bewertungsportale, auch wenn sie die Realität nie in Gänze abbilden können.