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Wie findest Du die richtige Geldanlage?

Du kannst auch während des Studiums so gut mit Deinem monatlichen Budget kalkulieren, dass Du am Ende sogar noch etwas übrig hast? Dann solltet Du darüber nachdenken, ob Du dieses Geld nicht besser anlegen solltest. Sei es als Reserve, wenn eine unvorhergesehene Ausgabe ansteht oder zum langfristigen Vermögensaufbau.

Laptop und Unterlagen auf einem Tisch

Finanzdienstleister bieten Dir dafür eine ganze Reihe von Möglichkeiten, vom klassischen Sparbuch bis hin zum Handel mit Aktien und Rohstoffen. Doch bevor Du Dich für eine Möglichkeit entscheidest, solltest Du Dich vorab über die verschiedenen Möglichkeiten, den Ertrag und die Risiken miteinander vergleichen. Diese Faktoren sind von Anlageform zu Anlageform höchst unterschiedlich sind. Das Portal Betrug hat dies verglichen, um Dir eine Orientierung zu geben.

Wichtig: die grundsätzlichen Fragen

Bevor Du Dich für eine bestimmte Form der Geldanlage entscheidest, solltest Du Dir aber schon vorher einige wichtige Fragen stellen. So solltest Du zunächst einmal wissen, wie lange Du auf das Geld verzichten kannst und welche Wertschwankungen Du in Kauf zu nehmen bereit bist. Ferner solltest Du überlegen, wie viel Geld Du zum Ende des Anlagezeitraumes haben möchtest. Du solltest aber bedenken, dass hohe Renditen nur möglich sind, wenn Du auch höhere Risiken in Kauf nimmst. Eventuelle Wertschwankungen kannst Du am besten ausgleichen, wenn Du Deine Anlage breit streust und das Geld über einen langen Zeitraum hinweg anlegst. Bewährt hat sich beispielsweise ein Mix aus Tages- und Festgeld sowie Aktienfonds, die Du individuell gestalten kannst.

Darum lohnt sich der Mix aus lang- und kurzfristigen Anlagen

Zwar gibt es für Tagesgeld weniger Zinsen als für Festgeld, trotzdem hat diese Anlage auch einige Vorteile. So kannst Du über dieses Geld auch kurzfristig verfügen, beispielsweise wenn überraschend eine teure Autoreparatur ansteht. Die Anteile eines Aktienfonds kannst Du zwar auch kurzfristig verkaufen. Allerdings kann es sein, dass der Kurs zum Zeitpunkt des Verkaufs auf einem niedrigen Niveau ist, sodass Du bei einem Verkauf unterm Strich Geld verlierst.

So gehst Du in Sachen Geldanlage vor

Im ersten Schritt solltest Du Dir gut überlegen, wann Du Dein Geld brauchst. Ist das innerhalb der nächsten fünf Jahre der Fall, solltest Du den größten Teil in Tages- und Festgeld investieren. Beläuft sich Dein Anlagehorizont auf einen Zeitraum von zehn Jahren, solltest Du dagegen eher auf den Mix aus Tages- und Festgeld sowie Indexfonds setzten. Bei letzteren solltest Du aber darauf achten, einen Fonds zu wählen, bei dem die Gebühren günstig sind. Wie Du die Anlageformen in deinen Portfolio gewichtest, hängt sowohl von Deinen Renditezielen als auch von der Risikobereitschaft ab. In jedem Fall solltest Du auf dem Tagesgeldkonto eine eiserne Reserve zurückhalten, an die Du problemlos kommst.

Das sind die wichtigsten Grundregeln der Geldanlage

Willst Du langfristig als Anleger erfolgreich sein, solltest Du ein paar Grundregel beherzigen. Nur dann kannst Du auch wirklich mehr aus Deinem Geld machen.

Die Schulden müssen weg

Die beste Form der Geldanlage ist es, wenn Du zunächst einmal Deine Schulden tilgst. Sorge also dafür, dass Dein Konto nicht ins Minus rutscht. Der Grund: Die Zinsen, die Du bezahlst, wenn Du einen Dispositionskredit in Anspruch nimmst, sind in aller Regel höher als die Rendite, die Du mit einer Geldanlage erwirtschaftest.

Mehr Rendite heißt mehr Risiko

Grundsätzlich gilt bei der Geldanlage die Faustregel, dass Dir eine hohe Rendite ganz sicher nicht geschenkt wird. Mit Aktien kannst Du langfristig betrachtet beispielsweise eine sehr viel höhere Rendite erwirtschaften, als es mit einem Tages- oder Festgeldkonto der Fall ist. Dafür musst Du aber auch in Kauf nehmen, dass es zwischendurch an den Börsen zu einem Kursverlust kommen kann.

Wie lassen sich Schwankungen ausgleichen?

Wie erfolgreich Du als Anleger bist, hängt auch davon ab, wie lange Du Dein Geld anlegen möchtest. Ein Szenario solltest Du in jedem Fall vermeiden: Bei hohen Kursen in Aktien einzusteigen und panisch auszusteigen, wenn es zu einer Krise kommt und die Kurse einbrechen. Dann ist nämlich unter Umständen ein Großteil Deines Geldes weg. Bei dieser Anlageform solltest Du also in jedem Fall einen langen Atem beweisen. Denn auch schwere Kurseinbrüche werden über einen längeren Zeitraum hinweg wieder ausgeglichen. Außerdem solltest Du Deiner einmal eingeschlagenen Anlagestrategie treu bleiben.

Verluste vermeiden durch Streuung

Am besten schützt Du Dein Portfolio vor Verlusten, wenn Du das Geld auf mehrere Anlageformen aufteilst. Dadurch kannst Du eventuelle Verluste in einer Anlageform durch mögliche Gewinne in den anderen ausgleichen.

Mehr Rendite durch niedrige Gebühren

Gebühren fallen für Tages- und Festgeldkonten in aller Regel nicht an. Für die Verwaltung von Aktienfonds werden hingegen teilweise relativ hohe Gebühren verlangt. Deshalb ist ein Indexfonds oft die bessere Wahl als ein aktiv verwalteter Aktienfonds, weil hier die Gebühren wesentlich niedriger sind.

Die Anlagedauer und das Sparziel

Vielleicht willst Du Dir nach dem Studium ja ein neues Auto oder eine Wohnungseinrichtung zulegen. In diesem Fall ist Dein Anlagehorizont mit wenigen Jahren eher kurzfristig. Du kannst aber auch schon während des Studiums für Deine Altersvorsorge planen und hast damit einen langen Anlagehorizont. In diesem Fall kannst Du auch getrost in Aktienfonds investieren. Das Risiko von Kursverlusten nimmt nämlich ab, je länger der Anlagezeitraum bemessen ist. Allerdings kann es einige Jahre dauern, bis die Kursverluste wie sie etwa nach dem Platzen der New Economy Blase geschehen sind, wieder ausgeglichen sind.

Die richtige Aufteilung des Geldes

Sobald Du die ungefähre Rendite, die Du erreichen möchtest, festgelegt hast, solltest Du nun darüber nachdenken, wie Du Dein Ziel erreichen kannst. Du machst Dir also Gedanken darüber, in welche Anlageformen Du Dein Geld wie aufteilst. Das sind die wichtigsten Anlageklassen:

– das Tagesgeld: Ein Tagesgeldkonto gilt als sicherste Geldanlage. Innerhalb der EU ist dies nämlich durch die Einlagensicherung abgesichert. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Geld täglich verfügbar ist. Jedoch ist die Rendite bei einem Tagesgeldkonto nur äußerst gering.

– das Festgeld: Ein Festgeldkonto gilt ebenfalls als sichere Form der Geldanlage, weil die europäische Einlagensicherung Kapital von bis zu 100.000 Euro schützt. Bis zu diesem Betrag ist ein Verlust also ausgeschlossen. Weil Du auf die Möglichkeit des täglichen Zugriffs verzichtest, gibt es für Festgeld mehr Zinsen.

– der Aktienfonds: Mit einem Aktienfonds kannst Du vergleichsweise hohe Renditen erwirtschaften. Fonds bieten zudem den Vorteil, dass darin mehrere Einzeltitel bündelt, sodass das Kursrisiko geringer ist als beim Kauf von einzelnen Titeln. In jedem Fall solltest Du Dich für einen Indexfonds entscheiden, die auch an der Börse gehandelt werden und unter dem Begriff ETFs bekannt sind.