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Zusatzstudium für Juristen

Der akademische Grad LL.M. steht für Legum Magister. Das doppelte L stellt die lateinische Pluralform für Recht dar.
Der LLM oder auch Master of Laws kann von Juristen oder anderen Absolventen von Hochschulen durch die Absolvierung entsprechender Hochschulstudien erlangt werden. Der Studienplan während des LLM Studiums für den Master of Laws kann unterschiedlich gestaltet sein und weist vor allem von Studieneinrichtung zu Studieneinrichtung Unterschiede auf. Jedoch können auch die Studenten selbst Einfluss darauf nehmen, indem sie sich in eine bestimmte Richtung spezialisieren können. Schwerpunkte bilden das nationale und internationale Recht sowie Rechtsvergleiche. Das Studium kann in zwei bis vier Semestern abgeschlossen werden. Die Dauer richtet sich hierbei vor allem nach der jeweiligen Spezialisierung, die favorisiert wird. Der Master of Laws kann sowohl an Studieneinrichtungen im In- als auch im Ausland abgeschlossen werden.

Überdies hinaus wird der Master of Laws international anerkannt. LLM Programme werden in zahlreichen Staaten angeboten. Vor allem in den englischsprachigen Ländern ist der Master of Laws bereits weit verbreitet. Aber auch im deutschen Sprachraum gewinnt er zunehmend an Bedeutung. Vorausgesetzt für den Master of Laws wird in der Regel ein erstes oder zweites, staatliches Examen.

Die Zusatzausbildung, die im LLM-Studium erworben wird, ist vor allem sehr nützlich in Bezug auf den weiteren Karriereweg des Studenten. Insbesondere natürlich dann, wenn eine bestimmte Spezialisierung in eine spezielle Richtung stattfindet wie etwa IT-Recht oder aber auch Wirtschaftsrecht. Denn gerade dann steht auch eine entsprechende Qualifikation zur Verfügung, die in juristischen Kanzleien oder juristischen Abteilungen in größeren Unternehmen hoch geschätzt wird.