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Alternativen zum universitären Sprachenlernen

Aus sämtlichen Medien kann man dieser Tage entnehmen, dass sich die Rektoren der österreichischen Universitäten und Fachhochschulen gegen die Sparpolitik der Regierung in sämtlichen wissenschaftlichen Bereichen wehren. Das Budget der Universitäten, das schon heute nicht für ein qualitatives Betreuungsverhältnis zwischen Professoren und Studenten sorgt, soll in den kommenden Jahren eingefroren werden. Eine bei nüchterner Betrachtung unverständliche Entscheidung, wenn man sich die steigenden Studierendenzahlen an vielen Universitäten ansieht. Es wird einiger enormer Kraftanstrengungen bedürfen, um die verantwortlichen Damen und Herren in der Regierung von ihrem Plan abzubringen und für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Finanzierung der Universitäten zu sorgen.

Aufgrund der immer schlechter werdenden Ausbildungsbedingungen an den heimischen Universitäten, sind einige Studierende mehr oder weniger gezwungen sich in bestimmten Bereichen um Alternativen umzusehen. Eine dieser Alternativen, die bereits heute unter einer breiten Masse an Studierenden sehr beliebt ist, ist ein Sprachaufenthalt. Einerseits absolvieren Studenten einen Sprachaufenthalt im Ausland darum, weil sie parallel zu ihrer Fremdsprachenausbildung an der Universität ihr Wissen auch vertiefen und anwenden wollen, andererseits aber auch darum, weil sie mit dem Kursangebot bzw. auch der Qualität der Sprachkurse an ihrer Universität nicht unbedingt zufrieden sind. Ein Sprachaufenthalt der klassischen Art führt die Studenten dann an die unterschiedlichsten Orte dieser Welt. Neben Sprachaufenthalten in England und Spanien ist heutzutage auch die Varianten im fernen China keine Seltenheit mehr.

Sprachaufenthalte für Studenten werden seit einiger Zeit jedoch unter einem neuen Namen vermarktet: Sprachreisen für Studenten. Bei Sprachreisen für Studenten handelt es sich mehr oder weniger um einen konventionellen Sprachaufenthalt im fremdsprachigen Ausland. Allerdings werden Sprachreisen für Studenten hauptsächlich in der vorlesungsfreien Zeit, sprich in den Sommerferien angeboten. Dieser Umstand rührt daher, dass im Sommer im Rahmen einer Sprachreise für Studenten auch klassische touristische Elemente, wie zum Beispiel die Besichtigung bekannter Sehenswürdigkeiten, in das Reiseprogramm aufgenommen werden können.