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Die Wahl der Hochschule

In Deutschland gibt es unzählige Hochschulen. Universitäten, Fachhochschulen, Katholische Hochschulen, Sporthochschulen, private Akademien und viele weitere Anbieter konkurrieren auf einem lukrativen Markt. Jedes Semester gilt es aufs Neue, möglichst viele und möglichst die besten Studieninteressenten für die Aufnahme eines Studiums an der jeweiligen Hochschulen zu bewegen. Dabei zählt neben dem Renommee der Hochschule natürlich auch die regionale Nähe zur Heimat die größte Rolle. Weitere Faktoren wie das Renommee der Hochschule oder die Studiengebühren, zählen auch noch zu den Auswahlkriterien.

Die folgende Tabelle listet alle Faktoren auf, anhand derer sich Studieninteressenten für oder gegen die Immatrikulation an einer bestimmten Hochschule entscheiden.

Quelle

Man sieht also ganz klar, dass potenzielle Studierende sich zuerst einmal fragen, was möchte ich überhaupt studieren und welche Hochschule bietet mir dieses Studium. Da liegen schon mal große Unterschiede zwischen der Wahl eines Journalistik Studiums oder einem Mode Studium.

Viele Studieninteressenten möchten auch als Studierende nahe der Heimat wohnen. Der Kontakt zu den alten Freunden und natürlich zur Familie spielt dabei die größte Rolle. Viele Studierende bleiben auch aus finanziellen Gründen während des Studiums zu Hause wohnen (bzw. müssen zu Hause wohnen bleiben, da sonst das Geld nicht reicht) und da ist es logisch, dass die Hochschule nicht allzu weit von zu Hause entfernt liegen darf. Die räumliche Nähe lässt allerdings nicht darauf schließen, dass die meisten Studierenden noch zu Hause wohnen. Laut der oben genannten Umfrage lebt nur ein Fünftel aller Studierenden noch bei den Eltern.

Was beeinflusst noch die Wahl der Hochschule? Nach den finanziellen Überlegungen (Studiengebühren ja oder nein) kommt auch noch das Renommee der gewünschten Hochschule zum Tragen. Allerdings wird auf Rankings und „elitäres Feeling“ weitaus weniger Wert gelegt, als man manchmal vermuten würde. Noch geringer wird die Internationale Ausrichtung einer Uni oder FH bewertet. Bei der Wahl der Hochschule ist es also nicht so wichtig, ob die Einrichtung die besten Kontakte ins Ausland bieten kann.

Fazit: Hochschulen in großen Städten wie Köln (dort steht auch die größte Uni Deutschlands) haben einen unschlagbaren Vorteil gegenüber ländlichen Hochschulen – sie haben ein großes Einzugsgebiet, bieten meist viele verschiedene Studiengänge an und können daher auf einen großen Pool an Studieninteressenten zurückgreifen. Kleinere Hochschulen in kleineren Städten müssen hingegen einiges mehr tun, um Studierende von sich zu überzeugen.



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