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Kleine Haushaltstipps für die Studentenküche

Ein leerer Bauch studiert nicht gern, dass wussten schon die alten Römer. Und wer hat schon jeden Tag Lust auf die Mensa oder will immer den Pizzaservice anrufen?

Aber auch wenn die Studentenbude (oder WG-Küche einer Chaos-WG) nicht alle Utensilien beherbergt wie die Küche von Mama, die einen doch immer so toll bekocht hat, so hat man doch meistens die wichtigsten Geräte da. Topf ist Topf, auch ohne Griffe. Ein Kochabend ist gemütlich, auch mit zusammengewürfeltem Geschirr. Also ran an die Töpfe. Platz hat man auch in der kleinsten Studentenbude zum Kochen.

Mit den einfachsten Zutaten hat man schnell ein leckeres und preiswertes Gericht gezaubert, die mühelos über eine Vorlesung retten können und der ganzen WG schmecken.
Damit das Kochen auch Spass macht, sollte man schon beim Einkauf wenigstens ein Bisschen geplant ans Werk gehen. Ein gut gefüllter Vorratsschrank ist sehr vorteilhaft, vor allem, wenn unregelmäßig eingekauft wird. Hier sollte unbedingt ab und an ausgemistet werden und alles sauber gehalten werden, sonst essen bald auch ungebetene Gäste (z.B. Mehlfliegen) mit. Auch sollte jeder der Mitbewohner ein Auge auf das Mindesthaltbarkeitsdatum haben. Was bald abläuft, sollte verarbeitet werden. Eine gut geplante Einkaufsliste, vermeidet, dass unnötig viel Geld ausgegeben wird und gleich das „Richtige“ im Korb landet. Am besten schon beim Einkauf praktisch denken, dass spart euch nachher in der Küche unnötige Zeit und Arbeit: Große Kartoffeln schälen sich besser und schneller als kleine, vorgegarter Reis und Couscous braucht in der Zubereitung nur 5-10 Minuten und Speck oder Schinken gibt es meistens schon in gewürfelter Form. Es empfiehlt sich in einen guten Schäler und Messer zu investieren. Gutes Werkzeug ist wichtig. Wer sich die Schleiferei von stumpfgewordenen Schneidwerkzeugen sparen will, sollte Keramikmesser bevorzugen, da diese immer so scharf bleiben. Eine große Pfanne sollte ebenfalls in jede WG gehören. Wichtig: Pfannenwender nur aus Holz oder Plastik für beschichtete Pfannen verwendet werden, um das Material nicht zu zerkratzen.

StudentenkücheWenn man außerdem Grundnahrungsmittel wie Mehl, Nudeln, Zucker, Nüsse, Konserven, Gewürze, Kräuter und Öle zu Hause hat, hat man für viele Gerichte schon alles da, was man braucht. Toller Tipp für die WG: ein Brotbackautomat spart Geld für den Bäcker und kann auch abends mal eben spontan angestellt werden, sodass niemand am nächsten Morgen erst zum Bäcker muss. Fertige Backmischungen gibt es günstig in allen Supermärkten. Wer will, kann diese Mischungen je nach Geschmack abwandeln, zum Beispiel mit zusätzlichen Körnern oder Haferflocken.

Auch wenn zum Ende vom Monat nur noch wenig Geld da ist, kann man mit Resten und ein paar Handgriffen noch richtig günstig und schnell ein leckeres Gericht zaubern, z. B. Pellkartoffeln und Quark. In 15 Minuten zubereitet und macht richtig satt. Einfach den Quark mit Salz, Pfeffer und Kräutern verrühren. Die Kartoffeln einfach waschen und im Salzwasser garen. Eine Portion kostet ungefähr 50 – 60 Cent. Perfekt für den klammen Geldbeutel am Monatsende.

Bild: Martin Schemm & Peter Smola (unteres Bild) / pixelio.de