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Auf Prüfungen vorbereiten – 6 Tipps & Tricks

lerntipps-studiumPrüfungen und Klausuren sind bei den wenigsten Studenten beliebt. Mit der richtigen Vorbereitung kann man den Tests aber gelassen entgegenblicken.

Anmeldung zur Prüfung
Der wichtigste Punkt bei der Prüfungsvorbereitung ist die Anmeldung, denn ohne vorherige Anmeldung findet auch keine Prüfung statt. Also rechtzeitig einen Prüfungstermin für die vorgegebenen Fristen beantragen.

Lernmaterialien besorgen
Nachdem der Prüfungstermin beantragt wurde, geht es an das Beschaffen des Lernmaterials. Damit sollte so zeitig wie möglich begonnen werden, um die Prüfung optimal vorbereiten zu können. Andernfalls sind die Bücher kurz vor der Prüfung ausgeliehen oder können nicht mehr per Fernleihe rechtzeitig beschafft werden. Recherchieren nach geeignetem Lesestoff kann man oftmals ganz bequem auf der Internetseite der Bibliothek. Ratsam ist es natürlich auch, sich mit Kommilitonen abzusprechen, die ein ähnliches Prüfungsthema haben.

Prüfungsstoff sichten und strukturieren
Der nächste Schritt ist die Sichtung des Lesestoffs. Welche Bücher sind geeignet, welche weniger? Hilfreiche Bücher und Aufsätze lohnt es sich zu kopieren, um dann Anmerkungen auf den einzelnen Seiten vornehmen zu können. So hat man einen guten ersten Überblick darüber, wie viel man wirklich lernen muss und kann die noch zur Verfügung stehende Zeit bis zur Prüfung sinnvoll einteilen. Es sollte festgelegt werden, wie viel Zeit nun täglich für das Lernen benötigt wird, um sich den Stoff gut einprägen zu können.

Lernen und Exzerpieren
Nun beginnt die Lernphase. Hilfreich kann es sein, aus den Kopien Exzerpte anzufertigen, denn so prägt sich der Lernstoff besser ein und man hat außerdem weniger „Zettelwirtschaft“. An diesem Punkt ist es praktisch zu wissen, wie man am besten lernt. Möglichkeiten sind das laute Wiederholen des Lernstoffes, andere Menschen lernen am besten, wenn sie dabei umherlaufen.

Inneren Schweinehund austricksen
Viele Studenten leiden in Lernphasen an der sogenannten Aufschieberitis. Dann ist das Putzen der Wohnung oder das Surfen im Internet wichtiger als das Lernen für die Prüfung. Um den entgegenzuwirken, sollte man das Internet am besten gar nicht erst anschalten und sich jeden Tag kleine Belohnungen nach dem Lernen gönnen. Manchen hilft es auch, sich einen Kurzzeitwecker zu stellen, um die Lerneinheit auf eine Stunde zu beschränken. Danach gibt es dann eine Pause von 15 Minuten und dann wieder eine Lerneinheit von einer Stunde.

Der große Tag
Am großen Tag der Prüfung soll natürlich alles optimal vonstattengehen. Dazu gehört ausreichender Schlaf in der Nacht davor. Am Morgen möglichst entspannt in den Tag starten mit einem leichten Frühstück und dann rechtzeitig in Richtung Prüfungsort aufbrechen. Lieber eine Viertelstunde zu früh da sein, als zu spät. Bei einer schriftlichen Prüfung sollte man sich zuerst alle Prüfungsfragen durchlesen, um die zur Verfügung stehende Zeit für die Bearbeitung sinnvoll einzuteilen. Ratsam kann ein zusätzlicher Zettel sein, auf dem man die wichtigsten Stichworte zur jeweiligen Frage notiert.