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Und wo wohnst du? Der feine Unterschied zwischen Studenten

Während die einen sich auf den Start des Studiums freuen und es kaum erwarten können, mit eigener Wohnung oder in einer WG durchzustarten, bleiben andere hingegen lieber zu Hause und erholen sich in der „Pension Mutti“. Was sind die Gründe für solch unterschiedliches Verhalten? Wir haben mal nachgeforscht.

Heute wohnt fast jeder vierte Studierende in Deutschland noch bei seinen Eltern. Die große Frage ist: Warum? Wieso stürzt man sich nicht ins das Studienleben und in die eigene Unabhängigkeit. Der wichtigste Punkt ist natürlich die finanzielle Situation. In Zeiten von Studiengebühren ist es schlichtweg nicht für jeden möglich, monatlich noch 200-300 Euro mehr für das WG Zimmer auszugeben. Und wenn das Studium bzw. die gewählte Uni dann nicht zu weit von zu Hause entfernt liegt, kann das Kinderzimmer aus Vernunftgründen dann doch nicht dem WG-Zimmer weichen. Dabei liegt die zumutbare Wegstrecke bei Studierenden durchaus unterschiedlich. Während dem einen schon eine halbe Stunde Hinfahrt zu viel ist, pendelt der andere auch mal 1,5 Stunden pro Stecke aus Essen nach Köln. Wenn man mal hochrechnet, wie viele Stunden auf diese Weise im Zug vergehen und wieviel Geld man in diesen Stunden bei einem Stundensatz von 8 Euro verdienen könnte – da müsste doch ein WG Zimmer bezahlbar sein.

Aber vielleicht liegt es auch an der geborgenen Atmosphäre bei Mama und Papa. Die Wäsche wird gemacht und gebügelt, das Essen besteht nicht nur aus Nudeln mit Tomatensauce und das Haus ist immer schön sauber. Im Endeffekt muss jeder für sich entscheiden, wo er wohnen will. Aus Erfahrung wollen wir jedoch jedem Nesthäkchen entgegen schreien: Geh raus, zieh aus, lern Leute kennen und genieße deine Studienzeit! Das ist Leben!